Zoll stürmt Lagerhallen: Razzia endet mit Verletzten und Festnahmen

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Von Frank Christiansen

Mönchengladbach – Bei einer großangelegten Razzia gegen Schwarzarbeit mit rund 180 Einsatzkräften in Mönchengladbach haben mehrere Menschen versucht zu fliehen und dabei Einsatzkräfte angegriffen.

Großeinsatz in Mönchengladbach: Bei einer Razzia gegen Schwarzarbeit rückten zahlreiche Zoll- und Polizeikräfte an.
Großeinsatz in Mönchengladbach: Bei einer Razzia gegen Schwarzarbeit rückten zahlreiche Zoll- und Polizeikräfte an.  © Hauptzollamt Krefeld

Zwei Beamte wurden verletzt, wie das Hauptzollamt Krefeld mitteilte. Auf der Gegenseite sei einer der Verdächtigen durch Pfefferspray verletzt worden. Die Betroffenen seien in Krankenhäuser gebracht worden. 

Zoll und Bundespolizei waren demnach unangekündigt an mehreren Lagerhallen und Logistikzentren im Stadtgebiet aufgetaucht.

Die Razzia im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach habe sich gegen mehrere Beschuldigte und Unternehmen aus der Logistikbranche gerichtet. 

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Ermittelt werde unter anderem wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitslohn, Verstößen gegen Aufenthaltsbestimmungen und unerlaubter Arbeitnehmerüberlassung.

In mehreren Logistikzentren wurden Personen überprüft und Beweismittel sichergestellt. Die Ermittlungen laufen weiter.
In mehreren Logistikzentren wurden Personen überprüft und Beweismittel sichergestellt. Die Ermittlungen laufen weiter.  © Hauptzollamt Krefeld

Nach Angaben der Behörden wurden zahlreiche Menschen aus dem asiatischen Raum ohne gültigen Aufenthaltsstatus angetroffen. Zudem seien bei den Durchsuchungen Beweismittel sichergestellt worden.

Bei Vernehmungen hätten sich weitere Hinweise ergeben. Die Ermittlungen dauern an.

Titelfoto: Hauptzollamt Krefeld

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