Von Tamara Wegbahn
Mönchengladbach/Düsseldorf - Der Zoll hat bei Durchsuchungen in Düsseldorf und Mönchengladbach illegale E-Zigaretten sichergestellt und dabei einen mutmaßlichen Steuerschaden von mehr als acht Millionen Euro aufgedeckt. Dies teilte das Zollfahndungsamt Essen mit.
Bei den sichergestellten E-Zigaretten soll es sich um nicht versteuerte und nicht verkehrsfähige Konsummittel aus China handeln.
Die Zollfahnder stellten demnach mehrere Konten mit unbekanntem Saldo und Sachwerte von rund 450.000 Euro sicher. Zudem hätten die Beamten Substitute und Lachgas gefunden.
Während der Ermittlungen sei ein vorläufiger Steuerschaden von mehr als acht Millionen Euro berechnet worden.
Das Amtsgericht Duisburg hatte zuvor bereits einen Vermögensarrest in Höhe von 3,7 Millionen Euro erlassen, hieß es weiter.
Die Durchsuchungen seien bereits am 20. Mai erfolgt und hätten sich gegen drei Personen gerichtet. Sie sollen den An- und Verkauf der unversteuerten E-Zigaretten aus China organisiert haben. Die weiteren Ermittlungen laufen.