Menschenhandel: Schleuser bringen Asiatinnen zur Prostitution nach Bayern

Von Michael Donhauser und Benedikt Zinsmeister

München - Die Münchner Polizei hat einem mutmaßlichen Menschenhändler-Quartett das Handwerk gelegt.

Mit 90 Einsatzkräften hat die Polizei mehrere Wohnungen in München durchsucht. Es geht um Menschenhandel und verbotene Prostitution von Frauen aus Asien. (Symbolfoto)  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Wie die Polizei in München mitteilte, sollen drei Männer im Alter zwischen 42 und 72 Jahren sowie eine 64 Jahre alte Frau Frauen aus Asien nach Bayern gebracht und ihnen Wohnungen vermietet haben, in denen die Frauen der Prostitution nachgehen sollten.

Der 72-Jährige sitze inzwischen in Untersuchungshaft.

Die Polizei habe mit 90 Einsatzkräften am Dienstag insgesamt zwölf Wohnungen in München und im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen durchsucht. Dabei handelte es sich um Prostitutionswohnungen und die Wohnsitze der Verdächtigen.

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Bei den Durchsuchungen seien Vermögenswerte von mehreren hunderttausend Euro sichergestellt worden.

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Gegen die Frauen, darunter sechs aus Vietnam und eine aus China, wurden Anzeigen wegen verbotener Prostitution und Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht erstattet. Die Ermittlungen dauern an.

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