Überfall auf Pokémon-Laden: Kunden mit Pistolen und Hämmern bedroht

New York City (USA) - Erst im November des vergangenen Jahres eröffnete Courtney Chin ihren "Poké Court" im hippen Meatpacking District in Manhattan. Nur ein paar Monate später steht sie im wahrsten Sinne des Wortes vor einem Scherbenhaufen.

Für die Kunden im Laden war der Überfall ein Schock. Die Täter, die auffällige Anime-Rucksäcke trugen, bedrohten die Pokémon-Fans mit Pistolen.
Für die Kunden im Laden war der Überfall ein Schock. Die Täter, die auffällige Anime-Rucksäcke trugen, bedrohten die Pokémon-Fans mit Pistolen.  © Screenshot/Instagram/thepokecourt

Etwa 40 Kunden stöberten am Mittwoch im Laden, in dem Herzen von Pokémon-Fans höherschlagen. Sammelkarten, Zubehör, Kunst - hier dreht sich alles rund um Pikachu und seine Monster-Kollegen.

Als drei Maskierte, mit Pistolen und Hämmern bewaffnet, plötzlich das Geschäft stürmten, war der Spaß vorbei.

"Sie blockierten die Tür, richteten Waffen auf einige Kunden im vorderen Bereich und forderten alle auf, zurückzubleiben", sagte ein Zeuge gegenüber FOX5. Danach droschen die Täter auf Vitrinen ein, griffen in die Kasse. Nach etwa drei Minuten flüchteten die Maskierten.

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"Ich bin einfach nur froh, dass alle unverletzt geblieben sind - wenn man hört, wie Leute mit einem Hammer zuschlagen und mit Waffen herumfuchteln", sagte ein weiterer Zeuge.

Pokémon-Läden im Visier von Kriminellen

Der Schaden ist groß. Die Inhaberin hofft nun, dass die Versicherung einspringt.
Der Schaden ist groß. Die Inhaberin hofft nun, dass die Versicherung einspringt.  © Screenshot/X/@ml_buckley
Poké-Court-Inhaberin Courtney Chin musste mit ansehen, wie bewaffnete Räuber Vitrinen in ihrem Laden knackten und Kunden bedrohten.
Poké-Court-Inhaberin Courtney Chin musste mit ansehen, wie bewaffnete Räuber Vitrinen in ihrem Laden knackten und Kunden bedrohten.  © Screenshots/Instagram/thepokecourt

Poké-Court-Inhaberin Courtney Chin schätzt, dass die Räuber Waren im Wert von rund 100.000 US-Dollar (circa 86.000 Euro) haben mitgehen lassen.

Für die New Yorkerin ist der Überfall ein Unding. Im Gespräch mit abc7 sagte Chin einen Tag nach der Tat, dass ihr Geschäft zwar mit Sicherheitstechnik ausgestattet sei, jetzt aber geprüft werden müsse, ob alle Systeme auch funktioniert haben. Kunden sollen sich im Poké Court wohlfühlen und keine Angst haben müssen.

Auf Empfehlung der Polizei und anderen Gewerbetreibenden in ihrer Nachbarschaft überlegt Chin jetzt, einen bewaffneten Wachmann oder einen Türsteher zu engagieren. Denn der Überfall auf ihren Laden könnte kein Zufall gewesen sein.

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Ähnliche Raubüberfälle auf Pokémon-Stores ereigneten sich vergangene Woche auch in den US-Städten Boston, Los Angeles und Seattle.

Titelfoto: Montage: Screenshots/Instagram/thepokecourt

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