Tragischer Wanderunfall in der Schweiz: Frau (†26) aus Sachsen tot aufgefunden

Update, 5. Juni, 9.35 Uhr: Vermisste Wanderin aus Sachsen tot aufgefunden

Wochenlang wurde sie in den Schweizer Alpen vermisst, nun herrscht traurige Gewissheit: Die junge Frau (†26) aus Sachsen ist tot. Wie die Kantonspolizei Bern mitteilt, wurde am 1. Juni zunächst ein persönlicher Gegenstand der vermissten Frau im Brienzersee gefunden. Eine erneute Suchaktion startete.

Am 2. Juni fanden die Beamten im Bereich des Louwigraben bei Oberried am Brienzersee sterbliche Überreste einer Person. "Abklärungen ergaben, dass diese der vermissten Frau zuzuordnen sind", teilt die Polizei mit.

Die Beamten gehen von einem Unfall aus. Weitere Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.

Originalmeldung vom 13. Mai:

Interlaken (Schweiz) - Eine junge Frau aus Sachsen wollte Anfang Mai in den Berner Alpen wandern gehen - seitdem fehlt von ihr jede Spur.

Die Vermisste (26), eine angehende Ärztin, befand sich auf dem Weg zu einer anspruchsvollen Wanderung, bevor sie verschwand. Nun die traurige Gewissheit: Die junge Frau ist tot.  © Bildmontage: Facebook/Screenshot/‎شيف ام عما

Wie die Kantonspolizei Bern berichtet, war die 26-Jährige, deren Hauptwohnsitz berichten zufolge in Chemnitz liegt, am 2. Mai gegen 9.30 Uhr zu einer Bergwanderung in den Berner Alpen vom Harder Kulm zum Augstmatthorn aufgebrochen.

Nach Angaben der Polizei nahm die angehende Ärztin zunächst in Bern einen Zug in Richtung Interlaken, was durch ein elektronisches Bahnticket bestätigt wird. Zuletzt wurde die deutsch-libysche Frau im Zug auf Höhe Spiez gesehen.

"Anschließend fehlen konkrete Anhaltspunkte zu ihrem Verbleib", erklärt ein Sprecher der Polizei.

Vermisste Personen Er könnte mit einem auffälligen Damenrad unterwegs sein: Wer hat Klaus H. (76) gesehen?

Sämtliche Kontaktversuche seien bislang erfolglos geblieben.

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Umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet

Ob die 26-Jährige die anspruchsvolle Wanderung tatsächlich angetreten hat, ist bislang unklar.

Laut der libyschen Nachrichtenplattform "Libya Akhbar" erklärte ihr Bruder Abdulrahman, dass Zeugen eine Frau mit Hidschab auf dem Wanderpfad gesehen haben sollen.

Die Kantonspolizei Bern leitete umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Auch Drohnen und Spürhunde sollen dabei zum Einsatz gekommen sein - bislang jedoch ohne Spur von der jungen Frau.

Zur Unterstützung der Suche hat der Libyan Youth Culture Verein eine GoFundMe-Seite eingerichtet. Die Spenden sollen unter anderem professionelle Suchteams und Spezialisten finanzieren. Bisher kamen 22.805 Schweizer Franken (rund 24.903 Euro) zusammen.

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