Mit 80 km/h über Fußgängerweg! Jetzt sucht die Polizei Zeugen der Wahnsinnsfahrt

Nossen - Kurz vor Weihnachten ereignete sich in der Innenstadt von Nossen eine waghalsige Verfolgungsjagd. Ein Jugendlicher (16) flüchtete mit seinem Moped vor den Gesetzeshütern. Nun werden Zeugen gesucht.

Trotz wiederholter Aufforderung der Beamten anzuhalten, fuhr der Jugendliche weiter mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Innenstadt (Symbolbild)
Trotz wiederholter Aufforderung der Beamten anzuhalten, fuhr der Jugendliche weiter mit überhöhter Geschwindigkeit durch die Innenstadt (Symbolbild)  © Stefan Sauer/dpa

Wie die Polizei mitteilte, kam es am 20. Dezember des vergangenen Jahres gegen 16 Uhr zu der Wahnsinnsfahrt eines 16-Jährigen.

Zuvor wollte eine Streife den Mopedfahrer auf der Straße Markt kontrollieren, nachdem die Beamten bemerkt hatten, dass am Zweirad des Jugendlichen sowohl Blinker als auch Rückspiegel fehlten.

Doch anstatt dem Haltebefehl der Polizisten Folge zu leisten, beschleunigte der Teenager seine Simson S 51 und raste trotz roter Ampel über die Freiberger Straße, Friedrich-List-Straße, Waldheimer Straße und Lindenstraße bis hin zur Hospitalstraße, wo die Ordnungshüter den Flüchtigen schließlich dingfest machen konnten.

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Beim Versuch, seine Verfolger abzuschütteln, nutzte der 16-jährige Deutsche zudem den Fußweg, über den er mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde bretterte.

Mit unfassbaren 80 Kilometern pro Stunde raste der 16-jährige Deutsche über den Fußweg. Viele Fußgänger mussten beiseite springen. (Symbolbild)
Mit unfassbaren 80 Kilometern pro Stunde raste der 16-jährige Deutsche über den Fußweg. Viele Fußgänger mussten beiseite springen. (Symbolbild)  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Zeugen und Geschädigte sollen sich nun bei der Polizei melden

Dabei kamen ihm mehrere Fußgänger in die Quere, die sich nur durch Beiseitespringen in Sicherheit bringen konnten. Nun sucht die Polizei nach Zeugen der Verfolgungsfahrt und bittet insbesondere die Menschen, sich zu melden, die durch den Jugendlichen gefährdet wurden.

Für den Fall, dass Ihr betroffen seid, könnt Ihr Euch unter (0351) 483 22 33 bei der Polizei melden.

Titelfoto: Fotomontage: Stefan Sauer/dpa, Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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