Coronavirus in NRW: Aktuell 2680 Menschen aktiv an Corona erkrankt

Köln – Die Maßnahmen gegen das Coronavirus Covid-19 treffen NRW hart. Wir geben einen Überblick auf die aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise in NRW.

Aktuelle Corona-Zahlen für NRW.
Aktuelle Corona-Zahlen für NRW.  © TAG24

Insgesamt sind bis Dienstag landesweit 1570 Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren.

Im Vergleich zu Montag ist die Zahl der Genesenen stark gestiegen: 324 weitere Menschen meldeten sich gesund - das waren rund 300 mehr als am Vortag. Insgesamt gelten mit Stand Dienstag 32.679 ehemals Infizierte als genesen. 

Aus den Zahlen ergibt sich, dass aktuell rund 3100 Menschen in NRW nachweislich infiziert sind.

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Update, 28. Mai, 15.42 Uhr: Laumann gegen Corona-Massentests ohne konkreten Anlass

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hält Corona-Massentests ohne konkreten Anlass in Nordrhein-Westfalen für nicht nötig. Die Landesregierung halte an ihrer Strategie fest, nur bei bestimmten Anlässen im breiten Umfeld auf das Coronavirus zu testen, sagte Laumann am Donnerstag im Landtag. 

Als Beispiel nannte er die umfangreichen Tests bei Beschäftigten in Schlachtbetrieben in NRW nach dem Corona-Ausbruch in einem Betrieb in Coesfeld. Den Gesundheitsbehörden sei es gelungen, ein Überspringen des Virus auf die Gesamtbevölkerung zu verhindern. Auch nach anderen lokalen Ausbrüchen wie etwa in einem Paketdienst in Heinsberg oder in einer Flüchtlingsunterkunft in St. Augustin sei breit getestet worden - mit relativ hohen Trefferquoten.

Corona-Massentests ohne Anlass etwa an Bewohnern aller stationären Pflegeheime in NRW lehnte Laumann indes ab. In 60 der insgesamt 2000 stationären Pflegeeinrichtungen sei das Virus aufgetreten. Zur Zeit gebe es in ganz NRW nur noch 2680 registrierte akut mit dem Coronavirus infizierte Menschen.

Update, 28. Mai, 15.12 Uhr: 54 Kölner aktuell an Coronavirus erkrankt

Mit Stand Donnerstag, 28. Mai 2020, 15 Uhr, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 2.469 bestätigten Coronavirus-Fall. Dies teilte die Stadt Köln am Donnerstag mit. Bislang sind damit 99 Kölner, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben. Aktuell sind 54 Kölner aktiv am Corona-Virus erkrankt.

Update, 28. Mai, 13.12 Uhr: Borussia Mönchengladbach zahlt Sportstätten-Geld

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach greift dem Breitensport unter die Arme und wird für einen Monat die Benutzungsentgelte für die städtischen Sportstätten übernehmen. Sobald alle Sportstätten der Stadt vollumfänglich nutzbar sind, will die Borussia die anfallenden Entgelte in Höhe von 9000 Euro für alle Außenanlagen, Hallen und Bäder der im Stadtsportbund organisierten Vereine übernehmen.

Update, 28. Mai, 11.52 Uhr: Inflationsrate in NRW sinkt enorm

Kräftig gesunkene Heizöl- und Kraftstoffpreise haben im Mai die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen auf den niedrigsten Stand der vergangenen zwölf Monate fallen lassen. 

Der Verbraucherpreisindex für Nordrhein-Westfalen stieg gegenüber Mai 2019 nur um 0,5 Prozent, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum vergangenen Monat sank der Index sogar um 0,1 Prozent.

Heizöl war um 34 Prozent billiger als im Mai 2019, Kraftstoffe kosteten gut 20 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Teurer als vor einem Jahr waren Nahrungsmittel mit einem Preisaufschlag von 3,9 Prozent. Vor allem Salat (plus 23,4 Prozent) und Wurstaufschnitt (plus 14,9 Prozent) kosteten deutlich mehr. Für Toilettenpapier ermittelten die Statistiker einen Preisanstieg von 7,3 Prozent zum April 2020.

Update, 28. Mai, 11.02 Uhr: Neue Hygiene-Regeln ab Samstag in Kinos und Co.

Musiker, Kinogänger, Jugendliche und Busreise-Fans können sich freuen: Ab Samstag ist für sie vieles wieder erlaubt - aber mit Einschränkungen. Das Gesundheitsministerium hat strenge Hygieneregeln aufgestellt. So müssen Trompeter zum Beispiel einen Plopp- oder Schallschutz benutzen. In Reisebussen bleiben die Toiletten verschlossen. Im Kino gilt der Mindestabstand. Bei Ferienfreizeiten sollen "Bezugsgruppen" von etwa 10 Kindern oder Jugendlichen gebildet werden.

Update, 28. Mai, 09.42 Uhr: Streit in Quarantäne-Einrichtung

Symbolbild.
Symbolbild.  © Udo Herrmann/123rf

Nach dem Streit in einer Düsseldorfer Quarantäne-Einrichtung steht das Tatwerkzeug nun fest. Der 22-jährige Tatverdächtige soll einen 44-Jährigen mit einer Schere verletzt haben, wie die Polizei am Donnerstagmorgen mitteilte. Zuvor hatte die Polizei nur von einem "Stichwerkzeug" berichtet. Der 22-Jährige sei vorläufig festgenommen worden. Weitere Details zum Streit am Mittwochabend gab die Polizei zunächst nicht bekannt.

Gegen den 22-Jährigen wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Er soll den 44-Jährigen mit der Schere oberflächliche Wunden am Bauch zugefügt haben. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht, zunächst war die Polizei von schweren Verletzungen ausgegangen. Im Krankenhaus habe sich der Eindruck nicht verfestigt. Der Grund für den Streit der beiden Männer ist weiterhin unklar.

Update, 28. Mai, 07.02 Uhr: Debatte über Einkommensverluste

Wegen der Einkommensverluste infolge der Corona-Pandemie könnten viele Mieter und Hauseigentümer in Zahlungsverzug bei Mieten oder Kreditraten geraten. Der nordrhein-westfälische Landtag debattiert am Donnerstag (10.00 Uhr) in einer Aktuellen Stunde auf Antrag der SPD über die Folgen der Corona-Krise für den Wohnungsmarkt. 

Ausgangspunkt ist ein Bericht des Sachverständigenrats für Verbraucherschutz der Bundesregierung, wonach aufgrund der Zunahme von Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit Mieter und Eigentümer in eine finanzielle Schieflage geraten könnten.

Vor Beginn der Corona-Krise mussten Haushalte im Durchschnitt 26 Prozent ihres Nettoeinkommens für Wohnkosten aufbringen. Zu Wohnkosten zählen Miet- und Ratenzahlungen sowie Nebenkosten wie Strom und Heizung. Überschreitet die Quote 40 Prozent, gilt ein Haushalt als finanziell durch Wohnkosten überlastet. 

Bereits ab einem Einkommensverlust von 100 Euro pro Monat erreichten Mieter, die über
keine finanziellen Rücklagen verfügen, diese kritische Grenze, heißt es in dem Bericht. Bei Eigentümerhaushalten ohne Rücklagen trete eine Überlastung ab 450 Euro Einkommensverlust ein.

Update, 27. Mai, 16.02 Uhr: Besucher in Gefängnissen

Gefangene in den NRW-Gefängnissen können bald wieder Besuch empfangen. Ab kommenden Dienstag dürfen die Gefängnisse den wegen der Corona-Pandemie gestoppten Besucherverkehr wieder aufnehmen, teilte das NRW-Justizministerium am Mittwoch mit. Spätestens in der 26. Kalenderwoche, also ab 22. Juni, müssen alle Gefängnisse wieder Besucher hineinlassen.

Update, 27. Mai, 14.12 Uhr: Neuinfektionen in Bonn

In den vergangenen sieben Tagen sind in Bonn 22 Corona-Neuinfektionen registriert worden. Dies teilte die Stadt Bonn am Mittwoch mit.

Dennoch appelliert die Stadt Bonn, die gelten Beschränkungen und Verbote einzuhalten. "Bitte tragen Sie sowohl in Bussen und Bahnen als auch beim Einkaufen einen Mund-Nasen-Schutz, zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger", so Oberbürgermeister Ashok Sridharan (CDU).

Update, 27. Mai, 12.36 Uhr: Düsseldorf plant Corona-Proben bei 5000 Kita-Kindern

Insgesamt 40.000 Speichelproben sind geplant.
Insgesamt 40.000 Speichelproben sind geplant.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Für eine Corona-Studie an Düsseldorfer Kitas sollen ab dem 10. Juni 5000 Kinder und Erzieher jeweils acht Mal getestet werden.

Die insgesamt 40.000 Speichelproben sollen im Juli ausgewertet werden, teilte das NRW-Familienministerium am Mittwoch mit.

Ab dem 10. Juni sollen Angestellte und Kinder zwei Mal wöchentlich eine Probe abgeben, wie aus einem Infoblatt an die Eltern hervor geht. Die Proben seien freiwillig, hieß es.

Titelfoto: Jean-Francois Badias/AP/dpa

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