Polizeibilanz zur Silvesternacht: So viele Anzeigen wurden nach dem Jahreswechsel gefertigt
Köln - Eine Woche nach den Feierlichkeiten zum Jahreswechsel hat die Kölner Polizei eine vorläufige Kriminalitätsbilanz anhand der eingegangenen Strafanzeigen veröffentlicht.
Demnach liegen den Ordnungshütern mit Stand vom 6. Januar insgesamt 311 Anzeigen im Zuge der Silvesternacht aus dem gesamten Zuständigkeitsbereich vor. 274 davon entfallen auf Köln, 37 auf die Stadt Leverkusen.
Zwar hat sich die Anzahl von Delikten in der Farbenstadt damit mehr als verdoppelt (Vorjahr: 18), insgesamt sei im Vergleich zu den Kriminalitätszahlen der vergangenen Jahre aber ein Rückgang festzustellen, teilt die Polizei mit. Zum Jahreswechsel 2023/24 seien etwa noch 425 Straftaten gezählt worden, während es 2024/25 immerhin noch 369 Delikte gab.
Der Großteil der aufgenommenen Anzeigen entfällt dabei auf Körperverletzungen (89). Darüber hinaus wurden neun Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte beziehungsweise tätlichen Angriffen auf Beamte gefertigt.
Viermal wurden Sexualdelikte angezeigt. In einem Fall besteht dabei der Verdacht der Vergewaltigung einer 19-Jährigen in einer Privatwohnung. In einem anderen Fall soll ein Mann (23) einer Minderjährigen (15) an Hüfte und Gesäß gefasst haben.
"Die übrigen Strafanzeigen wurden wegen Belästigungen im öffentlichen Raum aufgenommen", so die Polizei.
Im Deliktfeld Raub liegen den Ordnungshütern darüber hinaus zwei Anzeigen vor. Hinzu kommen 13 Taschendiebstähle und 64 Anzeigen wegen Sachbeschädigungen.
Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa
