Köln - Bei einer Routine-Kontrolle eines Reisenden (71) haben Sicherheitskräfte einen ungewöhnlichen Fund gemacht: Als eine vermeintliche Taschenlampe des Seniors genauer unter die Lupe genommen wurde, musste prompt die Bundespolizei hinzugerufen werden.
Nach Angaben eines Sprechers der Beamten hatte sich der bulgarische Staatsangehörige am vergangenen Freitagabend (2. Januar) an der Sicherheitskontrolle des Flughafens Köln/Bonn eingefunden, um seine Reise nach Sofia anzutreten, wobei die Sicherheitskräfte in üblicher Manier sein Handgepäck durchleuchteten.
Dabei fiel den Mitarbeitern allerdings ein Gegenstand ins Auge, der auf den ersten Blick wie eine handelsübliche Taschenlampe aussah, jedoch eine gänzlich andere Funktion hatte, als Licht zu spenden.
So stellte sich bei der näheren Überprüfung der "Taschenlampe" heraus, dass es sich um einen verbotenen Elektroschocker handelt.
Umgehend wurde daraufhin die Bundespolizei hinzugezogen, die den 71-Jährigen mit auf die Dienststelle nahmen. Dort sei dem Mann der entsprechende Strafvorwurf nach dem Waffengesetz erteilt und der Elektroschocker sichergestellt worden. "Zudem fertigten die Beamten eine Strafanzeige", erklärte der Sprecher.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen durfte der Senior seinen Flug in die bulgarische Hauptstadt schließlich wie geplant antreten.