Köln - Am Dienstag hat ein 29-Jähriger die Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof auf Trab gehalten und einen Reisenden (43) derart verletzt, dass dieser in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Der Störenfried wurde in Gewahrsam genommen.
Nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei war der 29-jährige Rumäne am Dienstagabend gegen 19.50 Uhr zunächst durch einen lautstarken Streit aufgefallen, der sich im Bahnhofsgebäude abgespielt hatte, woraufhin die Beamten den Mann kontrollieren wollten.
Weil er sich jedoch nicht ausweisen konnte, nahmen die Kräfte den 29-Jährigen mit zur Wache, wo er sich allerdings alles andere als kooperativ verhielt.
So begann er den Angaben zufolge, unvermittelt mit dem Kopf und den Fäusten gegen die Tür der Personenschleuse zu schlagen und leistete Widerstand, als die Polizisten versuchten, ihn daran zu hindern.
"Verletzt wurde dabei niemand", berichtete der Sprecher, während der Mann nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zunächst entlassen wurde.
Rund zwei Stunden später geriet der Störenfried dann jedoch erneut in den Fokus der Ordnungshüter, nachdem er in der Einkaufspassage des Bahnhofs in Streit mit einem 43-jährigen polnischen Staatsangehörigen geraten war.
Polizei nimmt 29-Jährigen in Gewahrsam
Der Unruhestifter schlug dem Reisenden dabei mit einem Schlüssel in der Hand ins Gesicht, wobei dieser Verletzungen erlitt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
Um weitere Straftaten durch den polizeibekannten 29-Jährigen zu verhindern, nahmen die Beamten den Mann schließlich in Gewahrsam und leiteten Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie gefährlicher Körperverletzung gegen ihn ein.