Unscheinbarer Kaffee aus Kolumbien landet in Köln, dann erlebt Zoll kulinarische Überraschung

Köln - Unmittelbar nach der Einfuhr auf deutschen Boden hat der Zoll am Flughafen mehr als 100 Kilogramm Kokain aus dem Verkehr gezogen. Trotzdem ist der Fund ein wirkliches Kuriosum!

In unscheinbaren Kaffeeverpackungen aus Kolumbien haben Unbekannte Kokain gemixt, um es in Deutschland einzuschmuggeln.  © Hauptzollamt Köln

Denn nach Angaben der Beamten soll es sich nicht um klassische Drogenpäckchen gehandelt haben.

Insgesamt sollten 130 Kilogramm eines Kokain-Kaffee-Gemischs in mehr als 250 Kaffeeverpackungen unters Volk gemischt werden.

"Dieser außergewöhnliche Aufgriff ist das beste Beispiel für die tägliche Herausforderung, sich nicht von der Optik oder Aufmachung der Pakete oder deren angeblichem Inhalt täuschen zu lassen", teilt die Polizei offiziell mit.

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Mehr als 250 Päckchen Kaffee hatte der Zoll kontrollieren müssen.  © Hauptzollamt Köln

Nähere Informationen könne man aus taktischen Gründen allerdings nicht verraten. Nach dem Fund seien die Ermittlungen in die Hände des Zollfahndungsamts in Essen übergeben worden.

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