Kölner Konzern Lanxess hält sich in der Corona-Krise besser als befürchtet

Köln - Die Schwäche großer Teile der Industrie und die Autoflaute haben den Chemiekonzern Lanxess im zweiten Quartal belastet.

Die Lanxess-Zentrale in Köln am Deutzer Rheinufer.
Die Lanxess-Zentrale in Köln am Deutzer Rheinufer.  © Oliver Berg/dpa

Zwar liefen Geschäfte mit den in der Viruspandemie und wegen der Schweinepest gefragten Desinfektionsmitteln sowie mit Wasseraufbereitungstechnik gut. 

Das reichte aber nicht, um die erneut tristen Geschäfte etwa mit Spezialkunststoffen für Autobauer auszugleichen. 

Der Konzernumsatz fiel daher im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,7 Prozent auf 1,44 Milliarden Euro, wie Lanxess am Donnerstag in Köln mitteilte.

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Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um rund ein Fünftel auf 224 Millionen Euro und hielt sich damit besser als Analysten es laut den vom Unternehmen zur Verfügung gestellten Daten im Durchschnitt erwartet hatten. 

Für 2020 peilt Konzernchef Matthias Zachert weiterhin ein bereinigtes Ebitda zwischen 800 und 900 Millionen Euro an.

Unter dem Strich stand im zweiten Quartal ein Gewinn von 803 Millionen Euro, was aber am Verkauf der Beteiligung am Chemieparkbetreiber Currenta lag.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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