So hat sich die Inflation in NRW im Oktober entwickelt

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Von Marco Rauch

Düsseldorf - Die Inflation hat sich in Nordrhein-Westfalen dank des Tankrabatts im Oktober wieder abgeschwächt.

Wie viel Geld müssen die Menschen in NRW aktuell im Monat für ihr tägliches Leben ausgeben? Das haben Experten des Statistischen Landesamtes analysiert. (Symbolbild)
Wie viel Geld müssen die Menschen in NRW aktuell im Monat für ihr tägliches Leben ausgeben? Das haben Experten des Statistischen Landesamtes analysiert. (Symbolbild)  © Hendrik Schmidt/dpa

Wie das Statistische Landesamt IT.NRW in Düsseldorf mitteilte, lag die Inflationsrate bei 2,7 Prozent und damit 0,6 Prozentpunkte niedriger als im September.

Im Vergleich zum Oktober 2025 stiegen die Verbraucherpreise allerdings stärker: Damals hatte die Inflationsrate bei 2,3 Prozent gelegen.

Vor allem an den Tankstellen müssen Autofahrer IT.NRW zufolge weiterhin deutlich tiefer in die Tasche greifen als vor einem Jahr. Die Kraftstoffpreise stiegen binnen zwölf Monaten um 27,4 Prozent, Diesel verteuerte sich sogar um 37,9 Prozent. Heizöl kostete knapp 60 Prozent mehr. Strom und Gas wurden hingegen günstiger.

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Im Vergleich zum September gingen die Kraftstoffpreise allerdings um 5,3 Prozent zurück. Hintergrund ist nach Angaben der Statistiker der von der Bundesregierung beschlossene Tankrabatt von rund 17 Cent pro Liter, der seit Anfang Oktober gilt.

Unterschiede bei Preisentwicklung von Lebensmitteln

Bei Lebensmitteln gab es ebenfalls deutliche Preisunterschiede. Gurken verteuerten sich binnen eines Jahres um 26 Prozent, Paprika und Möhren um jeweils rund 20 Prozent. Für Eier mussten Verbraucher 17 Prozent mehr bezahlen.

Deutlich günstiger wurde dagegen Butter mit einem Preisrückgang von 21,8 Prozent. Auch Milch und Quark kosteten weniger als vor einem Jahr. Insgesamt stiegen die Nahrungsmittelpreise um 0,4 Prozent.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa

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