Köln - Die Leihräder der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) sind auf Rekordkurs: Im ersten Halbjahr wurden die Drahtesel insgesamt rund 2,88 Millionen Mal ausgeliehen.
Allein im Juni wurden nach Angaben des städtischen Unternehmens etwa 550.000 Fahrten in Köln gezählt - so viele wie noch nie in einem einzigen Monat seit Start des Mobilitätsangebots im Mai 2015. Im Schnitt wird jedes KVB-Rad dabei siebenmal am Tag bewegt.
Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 fanden 5,23 Millionen Fahrten mit den Leihrädern statt. Damit könnte die Nachfrage 2026 die des Vorjahres erneut übertreffen, so wie es in den Jahren zuvor auch jeweils geschah, prognostizieren die Verkehrsbetriebe.
Auch der Vergleich des KVB-Rades mit anderen Städten in Europa fällt derweil sehr positiv aus. Die KVB arbeiten in ihrem Leihradangebot mit dem Leipziger Unternehmen nextbike zusammen.
Unter den Städten, in denen nextbike aktiv ist, belegt Köln den Spitzenplatz. In der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) liegen die 2,88 Millionen Ausleihen des ersten Halbjahres 2026 mit Abstand über der Nachfrage in Berlin und Dresden, die im Ranking die Plätze 2 und 3 belegen. Und auch mit Blick auf ganz Europa nimmt Köln die Spitzenposition vor Warschau und Berlin ein.
KVB baut Stationsnetz für Leihräder aus
Ein bedeutendes Zielgebiet für die Nutzerinnen und Nutzer der KVB-Räder ist dabei das Areal rund um das RheinEnergie-Stadion, die Sporthochschule und den Sportpark Müngersdorf. Dort wurde nun mit fünf neuen Stationen das Stationsnetz ausgebaut. Die neuen Leihrad-Stationen befinden sich an den Einmündungen Roman-Kühnel-Weg/Olympiaweg, Roman-Kühnel-Weg/Junkersdorfer Straße, Am Sportpark Müngersdorf/Junkersdorfer Straße, Am Sportpark Müngersdorf/Olympiaweg und Marathonweg/Aachener Straße.
Zudem befindet sich vor dem Stadionbad eine weitere Station für Leihräder. Diese wurde im vergangenen Jahr eröffnet und basiert auf einer Kooperation der KVB mit ihrem Schwesterunternehmen KölnBäder.