Köln - Nach den Vogelgrippe-Fällen im Kölner Zoo gibt es gute Nachrichten: Bei rund 190 weiteren Vögeln wurde keine Infektion festgestellt. Damit scheint sich die Lage vorerst zu entspannen.
Vor rund einer Woche hatte die Vogelgrippe den Kölner Zoo erreicht. Zwei Enten aus einer Lieferung aus Belgien waren an der Infektion gestorben. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, mussten die übrigen 25 Tiere aus der Lieferung während ihrer Quarantäne getötet werden.
Anschließend wurden zahlreiche weitere Vögel im Zoo getestet. Wie ein Sprecher am Montag bestätigte, waren die Ergebnisse von rund 190 Tieren unauffällig. Neue Fälle seien demnach nicht festgestellt worden.
Nach dem Auftreten der Vogelgrippe hatte der Kölner Zoo unter anderem den Hippodom und das Eulenkloster vorübergehend für Besucher geschlossen. So sollte verhindert werden, dass sich die Krankheit möglicherweise auf weitere Vögel im Zoo ausbreitet.
Die getroffenen Maßnahmen scheinen nun Wirkung zu zeigen. Zoo-Direktor Pagel hatte die Quarantäne und die weiteren Schutzmaßnahmen bereits als funktionierend bezeichnet.
Für Besucher könnte es deshalb schon bald wieder mehr zu sehen geben: Nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeigers" hofft der Zoo, den Hippodom im Laufe dieser Woche wieder öffnen zu können.
Ganz ausgestanden ist die Situation damit allerdings noch nicht. Die Tiere werden weiterhin genau beobachtet, damit mögliche neue Fälle schnell erkannt werden können.