Große Trauer im Zoo: Baby-Elefant kommt tot zur Welt
Köln - Der Kölner Zoo meldete sich jüngst mit traurigen Nachrichten: Zum Anfang des neuen Jahres kam bei den Asiatischen Elefanten ein totes Jungtier zur Welt.
Mutter des Jungtiers war nach Angaben des Tierparks die 31-jährige Elefantenkuh Shu Thu Zar, Vater war der 56-jährige Zuchtbulle Bindu.
Das Kleine war laut Aussage von Dr. Sandra Marcordes, Tierärztin und Kuratorin für die Elefanten, am Montagmorgen im natürlichen Familienverband geboren worden, wobei Shu Thu Zar auch von den anderen Elefantenkühen unterstützt wurde.
"Man merkte aber sofort, dass etwas anders war als sonst. Anscheinend haben Elefanten einen sechsten Sinn", berichtete die Tierärztin.
Bei dem Jungtier handelte es sich demnach um die 16. Geburt eines Asiatischen Elefanten in Köln seit 2006. Warum der kleine Elefant tot zur Welt gekommen war, solle nun eine tierpathologische Untersuchung klären.
Shu Thu Zar gehe es den Umständen entsprechend gut, informierte der Zoo weiter.
Totgeburt bei den Asiatischen Elefanten: Betroffenheit im Kölner Zoo ist groß
Die Trauer im Tierpark ist nach den dramatischen Ereignissen am Morgen groß. "Wir sind alle sehr traurig über diese Totgeburt", erklärte Zoodirektor Prof. Theo B. Pagel, betonte aber auch, dass es wichtig sei, "dass das Jungtier nicht im Körper verblieben ist, da dies die Mutter sehr gefährdet hätte".
Zu den zahlreichen erfolgreichen Geburten käme nun eine Totgeburt hinzu - "das kann vorkommen, in der Wildnis wie im Zoo", erklärte der Zoodirektor.
Das letzte Jungtier bei den Asiatischen Elefanten hatte am 7. März 2025 gesund und munter das Licht der Welt erblickt. Taro, wie der Jungbulle genannt wurde, entwickelt sich seither prächtig und wiegt inzwischen schon rund 450 Kilo.
Insgesamt leben nach Zoo-Angaben elf Asiatische Elefanten auf der zwei Hektar großen Anlage.
Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa

