Köln - Baby-Glück im Kölner Zoo: Der Tierpark darf sich über die Geburt eines Persischen Leoparden freuen.
Bereits am 13. Juli brachte Mutter "Mitra" das Jungtier zur Welt, wie der Zoo am Freitag mitteilt. Obwohl es ihr erster Wurf ist, erfülle die siebenjährige Leoparden-Dame ihre neue Rolle demnach bislang zur vollsten Zufriedenheit, sodass die Verantwortlichen eigenen Angaben zufolge optimistisch auf die weitere Aufzucht des Nachwuchses blicken.
Ob es sich bei dem Jungtier um einen Jungen oder ein Mädchen handelt, ist noch unklar. Die Pflegerinnen und Pfleger haben aktuell keinen Kontakt zu den Raubkatzen, um den Aufbau der Mutter-Kind-Bindung nicht zu stören.
Aus diesem Grund müssen sich auch Schaulustige noch etwas gedulden: Momentan befinden sich "Mitra" und das Baby noch "allein und in kompletter Ruhe" in einer Wurfhöhle im Backstage-Bereich ihres Geheges. Auch Vater "Grom" hat derzeit keinen Kontakt zu dem Duo - ganz so, wie in der Wildnis üblich.
Bei weiterhin guter Entwicklung soll das Jungtier in etwa drei Monaten der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Der genaue Termin steht allerdings noch nicht fest.
Persische Leoparden laut Weltnaturschutzunion (IUCN) stark gefährdet
Wer es bis dahin nicht erwarten kann, einen Blick auf die kleine Fellnase zu erhaschen, kann über eine Live-Kamera die Entwicklung des kleinen Wonneproppens verfolgen. Ein entsprechender Monitor steht als Extra-Angebot in der "Tigerhöhle" zwischen Löwen- und Tigeranlage bereit.
Persische Leoparden gelten als stark gefährdet. Bei der Weltnaturschutzunion (IUCN) werden sie aufgrund weiterhin sinkender Wildbestände sogar auf der Roten Liste geführt.