Zum Schutz asiatischer Singvögel: KVB überreichen Kölner Zoo Spende

❤️
😂
😱
🔥
😥
👏

Köln - Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und ihre Kunden unterstützen den Kölner Zoo beim Schutz asiatischer Singvögel.

KVB-Projektleiterin Marion Densborn (M.) hat Bernd Marcordes (l.) und Ruth Dieckmann vom Kölner Zoo den Scheck über 400 Euro überreicht.
KVB-Projektleiterin Marion Densborn (M.) hat Bernd Marcordes (l.) und Ruth Dieckmann vom Kölner Zoo den Scheck über 400 Euro überreicht.  © Stephan Anemüller/Kölner Verkerhs-Betriebe (KVB)

Marion Densborn, Projektleiterin der KVB, hat hierzu bereits Ende Juni eine Spende in Höhe von 400 Euro an Bernd Marcordes, Kurator Vögel, und Ruth Dieckmann, Leiterin Zoopädagogik des Kölner Zoos, übergeben. Das hat das Unternehmen am Mittwoch mitgeteilt.

Die Summe kam beim Klimatag des Zoos am Stand der KVB zusammen. Dort konnten Besucherinnen und Besucher ein Klimapuzzle sowie ein Modell eines Klimabusses erwerben. Die Einnahmen hieraus wurden nun komplett an den Tierpark überreicht.

Verwendet werden soll das Geld zum Schutz asiatischer Singvögel. Dafür hat der Zoo in Kooperation mit der Species Survival Commission (SSC) der Weltnaturschutzunion (IUCN) ein eigenes internationales Center for Species Survival (CSS) etabliert.

So entwickeln sich die Löwenbabys im Kölner Zoo
Kölner Zoo So entwickeln sich die Löwenbabys im Kölner Zoo

Darüber hinaus befindet sich in der neuen Zuchtstation, die im Tropenhaus zu finden ist, inzwischen die größte Station zur Nachzucht asiatischer Vögel in Deutschland. Aktuell werden dort verschiedene Arten gehalten und nachgezüchtet. Dazu zählen etwa der Schwarzweiß-Häherling und der Balistar.

"Alle Vögel in Asien, die gut singen können, haben ein Problem", weiß Vogelkurator Marcordes. So würden Singvögel insbesondere in Indonesien, Vietnam und anderen ostasiatischen Ländern sehr häufig gefangen, wodurch ihre Populationen dezimiert werden oder gar verschwinden. Handelt es sich um kleine Verbreitungsgebiete, dann sind entsprechende Arten schnell vom Aussterben bedroht. 

Titelfoto: Stephan Anemüller/Kölner Verkerhs-Betriebe (KVB)

Mehr zum Thema Kölner Zoo: