Köln - Sie sind klein, frech und unterscheiden sich dank ihrer rosa-schwarzen Haut deutlich von anderen Schweinen: Auf dem Clemenshof im Kölner Zoo kamen vor kurzer Zeit zehn putzige Schwäbisch-Hällische Ferkel zur Welt.
Nach Angaben des Kölner Zoos hatten die Jungtiere am 30. Januar das Licht der Welt erblickt, wobei die Männchen in dem Wurf klar in der Überzahl waren. Acht männliche und zwei weibliche Tiere wurden demnach putzmunter geboren und machen seither den Clemenshof unsicher.
Für Mutter Elfriede ist die Versorgung ihrer Ferkel inzwischen Routine, denn die Schwäbisch-Hällische Sau hat bereits mehrere Würfe erfolgreich großgezogen, während auch Zuchteber Eberhardt zum wiederholten Male für Nachwuchs bei den beliebten Tieren gesorgt hat.
Die schwarz-weißen Schweine zählen zu einer alten Nutztierrasse, die vom Aussterben bedroht ist, weil statt ihres fetten Fleisches heutzutage eher mageres Fleisch bevorzugt wird.
Der Kölner Zoo widmet sich mit seiner Zucht daher dem Erhalt dieser traditionsreichen Rasse.
Der Clemenshof beherbergt seltene heimische Tierarten
Auf dem Clemenshof im Zoo leben auf mehr als 4000 Quadratmetern neben den Schwäbisch-Hällischen Schweinen auch andere Haustierarten, die vom Aussterben bedroht sind.
Im Streicheltier-Bereich können Besucher den Bauernhof-Bewohnern ganz nahe kommen, zudem erfahren große und kleine Gäste hier alles über seltene heimische Tierarten und die kleinbäuerliche Lebensmittelproduktion.
Nicht zuletzt beherbergt der Clemenshof zudem einen ganz besonderen VIP-Gast: Hennes IX., das berühmte Maskottchen des 1. FC Köln.
Der Kölner Zoo hat übrigens auch an Weiberfastnacht geöffnet: Besucher, die die kleinen Schweinchen und weitere Zoo-Tiere aus der Nähe betrachten wollen, werden zwischen 9 und 17 Uhr empfangen.