Zuckersüßer Umzug im Kölner Zoo: Flamingo-Babys beziehen neues Gehege

Köln - Seit Mitte Juni hat der Kölner Zoo allen Grund zur Freude! Innerhalb von rund zwei Wochen sind in Köln-Riehl 15 junge Kuba-Flamingos geschlüpft.

In einer grauen Transportbox bezogen die 15 neugeborenen Flamingo-Kids ihr neues Terrain.
In einer grauen Transportbox bezogen die 15 neugeborenen Flamingo-Kids ihr neues Terrain.  © Montage: Christoph Schütt/Kölner Zoo

Mit farbenfrohen Geschöpfen haben die jüngsten Erdbewohner bislang aber noch nicht allzu viel zu tun.

Denn wie es sich in der Welt der Flamingos gehört, kamen die Frischlinge nicht als rosafarbene Schützlinge, sondern mit grau-braunem Gefieder zur Welt.

"Ihre ersten Lebenstage verbrachte die Junggruppe im Backstage-Bereich in der Brutmaschine. Im Anschluss wurden sie in der dortigen Kinderstube von den Tierpflegern umsorgt", teilte der Zoo mit.

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Kulinarisch bot sich der Truppe auch ein ganz besonderes Angebot. "Sie erhielten täglich vier Mal einen nährstoffreichen Brei aus Eigelbpulver, der die Küken schnell wachsen ließ."

In rund einem Monat sollen die "Halbstarken" dann aus ihrem bislang noch geschützten Bereich in die Flamingo-Anlage umziehen. Ihre Pfleger gehen von einer reibungslosen Integration innerhalb der Gruppe aus.

Flamingo-Neulinge behalten graues Gefieder knapp ein Jahr lang

Zahlreiche Kräfte halfen den Erdlingen bei ihrem Umzug.
Zahlreiche Kräfte halfen den Erdlingen bei ihrem Umzug.  © Christoph Schütt/Kölner Zoo

Besuchende müssen aber vorerst keine Angst vor Verwechslung haben: Knapp ein Jahr wird der Nachwuchs durch das graue Gefieder noch zu erkennen sein.

Statt - wie bei Flamingos üblich - die 15 Sprösslinge erst in ausgewachsenem Zustand auf ihr jeweiliges Geschlecht zu untersuchen, ließ sich der Zoo eine Federprobe einfallen. Schon jetzt ist damit klar: bei den 15 Kindern handelt es sich um sieben Weibchen und acht Männchen.

Anders als so manch anderes Tier sind Flamingos absolute Teamplayer. "Sie fühlen sich nur in der Gemeinschaft wohl. Gut 160 der eleganten Tiere [...] leben insgesamt derzeit in zwei Gruppen bei uns im Kölner Zoo", hieß es.

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Fernab ihrer eigentlichen Heimat Mittelamerika verbringen die 15 Neulinge ihr Leben also fortan in der Domstadt.

Titelfoto: Montage: Christoph Schütt/Kölner Zoo

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