Internationaler Frauentag in Köln: Auf diese Aktionen kannst Du dich freuen
Köln - Zum Internationalen Frauentag am Sonntag finden in Köln mehrere Veranstaltungen statt.
Die Stadt lädt von 10 bis 15 Uhr zum "Feministischen Aktionstag" in den Kulturbunker Mülheim ein. Eröffnet wird die Veranstaltung von Bürgermeisterin Teresa De Bellis-Olinger (CDU) und der Kölner Gleichstellungsbeauftragten Julia Pedersen. Der Eintritt ist frei und ohne Anmeldung möglich.
Freuen dürfen sich Besucherinnen und Besucher dann auf ein zweigeteiltes Programm: In der Galerie kann eine feministische Ausstellung besucht werden, die von Kölner Frauenorganisationen in Zusammenarbeit mit Frauenserviceclubs organisiert wurde. Neben verschiedenen Infoständen wird es dann auch diverse Mitmachaktionen geben.
Im Saal des Kulturbunkers gibt es derweil ein vielseitiges Bühnenprogramm bestehend aus einer Live-Podcastaufnahme von "Revolution & Ferien", einer Keynote der Iran-Aktivistin Mariam Claren sowie mehreren von Sophia Bahl moderierten feministischen Kurzlesungen. Für den musikalischen Abschluss sorgt ein Quartett des Jazzchors der Uni Köln.
Darüber hinaus bieten die Kölner Museen bereits seit dem 3. März insgesamt sieben Sonderaktionen zum Internationalen Frauentag an - von einer Führung zu Schmuck von Künstlerinnen in Deutscher Gebärdensprache, über Frauengeschichte in Köln, bis hin zu Klima, Migration und Widerstand.
Die Volkshochschule (VHS) lädt derweil zum alljährlichen Abendprogramm ein. Das diesjährige Thema lautet dabei: "Männlicher Krieg und weiblicher Frieden?". Start ist um 18.30 Uhr, das Ende ist für 20 Uhr vorgesehen.
Kölner Frauenbündnisse rufen zu Kundgebungen auf
Daneben ruft das "8M Bündnis Köln" von 14.30 Uhr bis 17 Uhr unter dem Motto "Heraus zum feministischen Kampftag 2026! Patriarchat entwaffnen! Feministischen Frieden weltweit schaffen!" zu einer Demo-Veranstaltung auf dem Heumarkt auf.
Ebenfalls auf dem Heumarkt findet am Montag von 15 bis 18 Uhr zudem eine Kundgebung des "Töchterkollektivs" statt.
Titelfoto: Bildmontage: Christoph Reichwein/dpa, Paul Zinken/dpa
