Kölner Karneval hat einen neuen Präsidenten: Festkomitee macht Juristen zum Chef
Köln - Das Festkomitee Kölner Karneval hat einen neuen Präsidenten: Lutz Schade (50) wurde am Montag im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zum Nachfolger von Christoph Kuckelkorn (61) gewählt.
Wie das Festkomitee mitteilt, sei die Wahl auf Schade dabei mit "überwältigender Mehrheit" gefallen. In das Präsidium rückt zudem Rosenmontagszugleiter Marc Michelske auf.
Das Team des geschäftsführenden Vorstands besteht damit künftig aus den bisherigen Mitgliedern Christine Flock (Vizepräsidentin und Verantwortliche für den Kinder- und Jugendkarneval), Michael Kramp (Kommunikation), Udo Marx (Mitgliederservice und Finanzen), Gaby Gérard (interne Organisation, Partner und Sponsoren) und eben Michelske.
Zudem wurden Ex-Prinz René Klöver und Britta Nassenstein in den erweiterten Vorstand des Festkomitees berufen. Komplettiert wird dieser derweil von den bisherigen Mitgliedern Marcus Gottschalk, Nadine Krahforst, Ralf Remmert, Ralf Schlegelmilch und Erich Ströbel.
Im Rahmen der Versammlung wurde darüber hinaus ein neuer Karnevalistischer Beirat - also die Vertretung der insgesamt 82 Ordentlichen und 35 Hospitierenden Mitgliedsgesellschaften - gewählt. Dazu zählen künftig Stefan Kühnapfel (Reiter-Korps Jan von Werth), Dirk Wissmann (Rote Funken), Univ.-Prof. Dr. Dr. Joachim Zöller (Die Grosse von 1823), Ursula Brauckmann (Colombina Colonia), Dr. Veit Wasserfuhr (KKG Mer Blieve Zesamme), Marcus Schneider (Fidele Burggrafen) und Michael Everwand (Lesegesellschaft zu Köln).
Lutz Schade geht Präsidentenamt im Festkomitee Kölner Karneval mit "Vorfreude und Demut" an
Der neue Präsident kommt indes von den Blauen Funken, deren Senatspräsident er von 2016 bis 2026 war. Durch dieses Vorwissen gehe er seine neue Aufgabe "mit der richtigen Mischung aus Vorfreude und Demut an", betont Schade und ergänzt: "Denn die Arbeit mit unseren Gesellschaften aber auch der Politik und der Stadtgesellschaft ist interessant und unglaublich vielfältig."
Hinzu käme die große Verantwortung, die das Amt mit sich bringen würde, weiß der Vater einer Tochter, der als Jurist in Köln tätig ist.
Titelfoto: Festkomitee Kölner Karneval/Walleneit
