Nach Spott und Kritik: Köln bleibt beim guten alten "Spielplatz"

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Von Jonas-Erik Schmidt und Alina Eultgem

Köln - Im vergangenen Jahr sorgte die mögliche Abschaffung des Wortes "Spielplatz" auf Spielplatz-Schildern in Köln für Debatten und Kopfschütteln – nun gibt es eine Rolle rückwärts.

Nach viel Diskussion bleibt Köln beim "Spielplatz". (Archivfoto)
Nach viel Diskussion bleibt Köln beim "Spielplatz". (Archivfoto)  © Federico Gambarini/dpa

Die heftig diskutierte Umbenennung der Anlagen zu "Spiel- und Aktionsflächen" ist vom Tisch. Das geht aus einer städtischen Mitteilung hervor. 

Zuletzt wollte die Stadt neue Schilder für die mehr als 700 Anlagen einführen. Der Begriff "Spielplatz" galt intern als zu "eingrenzend", schließlich sollten sich auch Jugendliche angesprochen fühlen.

Bundesweit löste der Entwurf eine hitzige Debatte und jede Menge Spott aus. Komiker Guido Cantz (54) bezeichnete seine Heimat etwa als "Hauptstadt der Bekloppten".

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Jetzt die Kehrtwende: "An der Bezeichnung Spielplatz wird weiterhin festgehalten", heißt es offiziell aus dem Rathaus.

Köln zeigt sein neues Spielplatz-Schild (r.) im Vergleich zum ersten und umstrittenen Entwurf (l.).
Köln zeigt sein neues Spielplatz-Schild (r.) im Vergleich zum ersten und umstrittenen Entwurf (l.).  © Bildmontage: Stadt Köln/dpa

Ganz vom Tisch ist die Neugestaltung aber nicht. Das Design der Schilder wurde insgesamt modernisiert und zusammen mit Kindern und Jugendlichen entwickelt.

Nach Angaben der Kölner Stadtverwaltung ist damit nun endgültig geklärt, wie Spielplatz-Schilder in Köln künftig aussehen werden.

Titelfoto: Bildmontage: Federico Gambarini/dpa, Stadt Köln/dpa

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