True-Crime-Fans aufgepasst: "Serienkiller"-Ausstellung öffnet in Köln

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Von Celine Frohnapfel

Köln - Was passiert, wenn das Böse in uns überhandnimmt? Dieser Frage geht ab Freitag die True-Crime-Ausstellung "Serienkiller" in Köln auf den Grund.

Von Freitag bis zum 25. Oktober können True-Crime-Fans die "Serienkiller"-Ausstellung in Köln besuchen.
Von Freitag bis zum 25. Oktober können True-Crime-Fans die "Serienkiller"-Ausstellung in Köln besuchen.  © Celine Frohnapfel/dpa

Fans von wahren Verbrechen haben dort die Möglichkeit, die Biografien von mehr als 20 bekannten Serienmördern zu ergründen - allerdings ist der Zutritt erst ab 16 Jahren erlaubt. 

Die internationale Wanderausstellung gastierte vorher in Dublin und beleuchtet in begehbaren - teils sehr expliziten und blutigen - Kulissen Täter wie Ted Bundy und Jeffrey Dahmer. Namen, die den meisten True-Crime-Anhängern ein Begriff sein dürften. 

"Uns interessieren nicht allein bekannte oder spektakuläre Verbrechen, sondern vor allem Fälle, die gesellschaftliche Fragen sichtbar machen, kriminalhistorisch relevant sind oder neue Perspektiven auf Ermittlungsarbeit und Rechtsprechung eröffnen", erklärt Oliver Forster, einer der Veranstalter, zur Fallauswahl. 

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Wer sich weniger für Kriminalhistorie und mehr für Selfies interessiert, findet in der Ausstellung allerdings auch Fotospots. Gegen einen Aufpreis werden Virtual-Reality-Brillen angeboten. Fast in jedem Raum sind Leichen zu sehen.

Die Ausstellung in Köln kann bis zum 25. Oktober besucht werden. Tickets kosten 22 Euro.

Unter anderem wird auch der Fall von Ted Bundy in der Ausstellung behandelt.
Unter anderem wird auch der Fall von Ted Bundy in der Ausstellung behandelt.  © Celine Frohnapfel/dpa

Immer wieder Kritik am True-Crime-Genre

True Crime präsentiert wahre Verbrechen spannend aufbereitet in verschiedenen Formaten wie Podcasts, Serien oder Büchern.

Kritische Stimmen werfen solchen Produktionen unter anderem vor, Gewalt und menschliche Tragödien zu kommerzialisieren: Während Täter häufig ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken, geraten Geschädigte oft in den Hintergrund. "Das ist für die Opfer unerträglich", sagt etwa Maria Schnelle vom Weißen Ring NRW.

Titelfoto: Celine Frohnapfel/dpa

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