Arbeiten am Trinkwassernetz: Müssen Bürger mit Einschränkungen rechnen?
Köln - Ab der kommenden Woche führt die RheinNetz GmbH Arbeiten am Trinkwassernetz in den Kölner Stadtteilen Langel und Lindweiler durch.
Dabei handelt es sich um sogenannte Spülarbeiten. Diese seien Bestandteil der regelmäßigen Instandhaltungsstrategie und dienen der dauerhaften Sicherung einer hohen Wasserqualität, berichtet der lokale Netzbetreiber am Mittwoch.
Die Maßnahmen werden demnach am kommenden Montag starten und voraussichtlich bis Mitte April 2026 andauern.
"Die Spülmethodik basiert auf modernen und besonders schonenden Verfahren zum Betrieb und zur Inspektion von Trinkwassernetzen", teilt die RheinNetz außerdem mit. Dabei werde das Trinkwasser von Fachleuten "gezielt durch einzelne Leitungsabschnitte" gelenkt. Zudem werden systematisch Wasserproben entnommen und analysiert, "um Erkenntnisse über die Wasserbeschaffenheit und den Zustand der Leitungen zu gewinnen."
Zu Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger soll es derweil nicht kommen. Auch die Trinkwasserversorgung soll jederzeit gewährleistet sein. Vereinzelt könne es aber kurzzeitig zu leichten Trübungen des Wassers kommen. "Diese sind gesundheitlich unbedenklich. Es reicht aus, das Wasser für kurze Zeit laufen zu lassen, bis es wieder klar ist", beteuert der Netzbetreiber.
Darüber hinaus könne während der Arbeiten an einzelnen Hydranten Wasser austreten. Der Verkehr soll davon aber nicht beeinträchtigt werden.
Sollte es dennoch zu Einschränkungen in der Wasserversorgung kommen, bittet die RheinNetz unter der Rufnummer 0221/34645-600 um Hinweise.
Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa
