Mittelalterfest in Köln ruft PETA auf den Plan: Tierschützer kritisieren Pferdeshow

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Köln - Von Freitag (1. Mai) bis Sonntag (3. Mai) findet am Fühlinger See in Köln das Mittelalterfest "Spectaculum" statt. Die Veranstalter locken unter anderem mit einem Ritterturnier. Das ruft nun die Tierschutzorganisation PETA auf den Plan.

Auch bei einem Mittelalterfest auf der Burg Falkenstein im Harz (Sachsen-Anhalt) mussten Pferde und Reiter im Jahr 2022 durchs Feuer laufen. (Archivfoto)
Auch bei einem Mittelalterfest auf der Burg Falkenstein im Harz (Sachsen-Anhalt) mussten Pferde und Reiter im Jahr 2022 durchs Feuer laufen. (Archivfoto)  © Matthias Bein/dpa

Grund dafür ist ein Werbevideo, das die Veranstalter bei Instagram hochgeladen haben und das unter anderem zeigt, wie Pferde durch Feuer springen müssen.

"Außerdem ist zu sehen, wie die Reiter Feuereffekte und Stunts vorführen, die auch für die Pferde mit Risiken verbunden sind", kritisiert PETA.

Die Tierrechtler appellieren daher an die Veranstalter, "diese und künftige Mittelalter-Events nur noch ohne die Beteiligung von Tieren durchzuführen", heißt es in einer Mitteilung.

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Immerhin würden die Pferde für solche Ritter- und Feuershows "häufig gewaltvollen Dressurmethoden sowie erheblichem Stress ausgesetzt und zu unnatürlichen Verhaltensweisen gezwungen". So müssten die Fluchttiere etwa in lauter und ungewohnter Umgebung auftreten.

PETA-Fachreferent wird deutlich: "Pferde zu zwingen, durch Feuer zu reiten, ist Tierquälerei!"

Darüber hinaus würden solche Shows nach Auffassung der Tierschutzorganisation dem Publikum "ein problematisches Bild" vermitteln, "indem sie tierschutzwidrige Praktiken als Unterhaltung darstellen und die Bedürfnisse der Tiere ignorieren".

Peter Häffken, Fachreferent bei PETA, wird deutlich: "Pferde zu zwingen, durch oder nahe am Feuer zu laufen, ist Tierquälerei. Freiwillig würden sie das nie tun."

Titelfoto: Matthias Bein/dpa

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