Köln - Ganz Köln bereitet sich mit Hochdruck auf den Straßenkarneval vor. Schon jetzt ist klar: Die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB) werden Sonderschichten schieben müssen.
Von Weiberfastnacht (12. Februar) bis Aschermittwoch (18. Februar) werden etliche Mitarbeiter und Fahrzeuge der AWB zusätzlich zum regulären Reinigungsprogramm im Einsatz sein und dafür sorgen, dass die Straßen der Domstadt trotz Millionen von Feiernden sauber bleiben.
Wie das städtische Unternehmen mitteilt, werden dabei insbesondere weite Teile der Innenstadt ins Visier genommen. So werden während der jecken Tage im Bereich des Hauptbahnhofs, an der Domplatte, im Kwartier Latäng, auf den Ringen, in der Südstadt sowie im Severinsviertel, im Rathausumfeld und auf den prominenten Einkaufsmeilen, auf Schildergasse und Hohe Straße die AWB-Kapazitäten erhöht.
Besonders arbeitsreich wird dabei erfahrungsgemäß der Karnevalssonntag (15. Februar). Insgesamt setzen die AWB dann auf mehr als 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 240 Fahrzeuge. Dazu gehören neben kleinen, mittleren und großen Kehrmaschinen auch Müllfahrzeuge und Kolonnenwagen.
Etwas weniger Personal ist dann am Rosenmontag (16. Februar) nötig: Über 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 200 Fahrzeugen werden entlang der 8,5 Kilometer langen Rosenmontagszugstrecke für Sauberkeit und Ordnung sorgen.
Abfallwirtschaftsbetriebe Köln setzen erneut auf Eventtonnen
Schon vorher bauen die Abfallwirtschaftsbetriebe zudem fast 700 Eventtonnen an stark frequentierten Plätzen, etwa der Zülpicher Straße, der Südstadt oder der Altstadt, auf.
"Die leuchtend orangefarbenen Tonnen sind mobil und werden bedarfsgerecht entleert - mitten im Trubel", verspricht das Unternehmen.