Spezialflugzeug kreist über Köln: Am Montagabend kann es laut werden

Köln – Wer am heutigen Montagabend in den Kölner Nachthimmel schaut oder die Ohren spitzt, könnte ein speziell ausgerüstetes, sehr tief fliegendes Flugzeug der RheinEnergie beobachten. Das hat einen Grund.

Ein Flugzeug kreist am Montagabend in einer Höhe von zwei Kilometern über das Kölner Stadtgebiet.
Ein Flugzeug kreist am Montagabend in einer Höhe von zwei Kilometern über das Kölner Stadtgebiet.  © Oliver Berg/dpa

Zwischen 19 und 23 Uhr will der Energieversorger die Fernwärmeleitungen im Kölner Stadtgebiet überprüfen. Dabei könne es vermehrt zu Lärmbelästigung kommen, wie das Unternehmen mitteilt. Denn das speziell ausgerüstete Flugzeug führt die Kontrolle gerade einmal aus einer Höhe von rund 2000 Metern durch.

"Die dabei aufgenommenen Bilder geben Aufschluss über Zustand, Dämmeigenschaften oder eventuelle Betriebsstörungen im Fernwärmenetz", heißt es seitens der RheinEnergie.

Die Flüge werden von einer Spezialfirma im Auftrag des Kölner Unternehmens durchgeführt. Es sei nicht das erste Mal, dass diese sogenannten "Thermal-Befliegungen" stattfinden, heißt es. Nur so könne man eine sichere Fernwärmeversorgung gewährleisten.

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Köln Lokal Mindestens zwei Demonstrationen in Köln am Samstag geplant

Um allerdings den Flugverkehr nicht zu stören, können die Messungen lediglich in den Abendstunden durchgeführt werden. Doch nicht nur diese Voraussetzung gelte es zu beachten, teilt die RheinEnergie mit.

"Es muss trocken und kalt sein", heißt es. Aus diesem Grund könne keine exakte Flugdauer angegeben werden, da die Witterungsbedingungen ausschlaggebend seien.

Randgebiete ohne Fernwärme

Gerade im Innenstadtkern nutzen viele Kölnerinnen und Kölner Fernwärme. Insbesondere dort sei es sinnvoll, da viele Haushalte gleichzeitig an das Netz angeschlossen werden können und zeitgleich Strom und Wärme zu empfangen.

Außerhalb der Innenstadt sieht das anders aus. Auf einer Karte sind etliche Stadtteile sichtbar, die nicht an das Netz angeschlossen sind.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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