Straßenkarneval adé: Mit diesem Ritual beendet Köln die fünfte Jahreszeit

Von Dayan Djajadisastra

Köln - Mit der traditionellen Verbrennung des Nubbels ist in Köln am Abend der Straßenkarneval zu Ende gegangen. In zahlreichen Veedeln versammelten sich Jecken vor Kneipen und auf Plätzen, um die Strohpuppe unter lautem Wehklagen zu verbrennen.

In Köln ist mit der Nubbelverbrennung der Straßenkarneval offiziell beendet worden.
In Köln ist mit der Nubbelverbrennung der Straßenkarneval offiziell beendet worden.  © Roberto Pfeil/dpa

Der Nubbel, eine mit Stroh gefüllte Puppe, hängt während der jecken Tage über vielen Kneipentüren. Ihm werden symbolisch sämtliche Sünden und Verfehlungen der Karnevalstage zugeschrieben.

Mit seiner Verbrennung sollen diese Sünden getilgt werden. Zahlreiche Karnevalisten verfolgten das ritualisierte Schauspiel.

Die Nubbelverbrennung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem festen Bestandteil des rheinischen Karnevals entwickelt.

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Mit dem Aschermittwoch beginnt für viele Gläubige die Fastenzeit und für die Karnevalisten die Rückkehr in den Alltag.

Die Düsseldorfer Narren werden am Aschermittwoch Abschied vom Hoppeditz nehmen. Nach einem Trauermarsch wird die Strohpuppe dort ebenfalls verbrannt, bis der Erzschelm am 11.11. symbolisch wieder auferstehen soll.

Mit dem Aschermittwoch werden die närrischen Tage offiziell enden, zugleich beginnt die Fastenzeit.

Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa

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