Verschwundener Schädel nach Monaten wieder aufgetaucht

Köln - Der menschliche Schädel, der seit einigen Monaten von der Uni Köln vermisst wurde, ist wieder aufgetaucht.

Der mutmaßlich geklaute Schädel stammt von einem indigenen Menschen aus Australien. (Symbolbild)
Der mutmaßlich geklaute Schädel stammt von einem indigenen Menschen aus Australien. (Symbolbild)  © Matthias Bein/dpa

Das ursprünglich aus Australien stammende Stück war zwischen dem 10. Oktober und dem 3. Dezember 2025 aus einem verschlossenen Raum im Präparationslabor der Universität entnommen und durch ein anderes Präparat ersetzt worden.

Inzwischen ist der Schädel des indigenen Menschen allerdings wieder aufgetaucht. Das berichtet die Kölner Polizei am Dienstag.

Eine Mitarbeiterin habe ihn demnach am Montagmorgen in einem Flur im Untergeschoss in einer Tüte des Sportgeschäfts Decathlon gefunden.

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Wie das Präparat dorthin gekommen ist, ist noch unklar.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Fall geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0221/229-0 oder per E-Mail an [email protected] mit den Ermittlern des Kriminalkommissariats 71 in Verbindung zu setzen.

Titelfoto: Matthias Bein/dpa

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