Was ist denn da los? 1200 Menschen machen RheinEnergie-Stadion unsicher

Von Jonas-Erik Schmidt

Köln - Das Kölner RheinEnergie-Stadion wird am Mittwoch ab 8 Uhr Schauplatz einer großangelegten Bevölkerungsschutzübung.

Normalerweise ist das RheinEnergie-Stadion das Wohnzimmer des 1. FC Köln. Am Mittwoch findet dort aber eine große Bevölkerungsschutzübung statt. (Archivbild)  © Federico Gambarini/dpa

Rund 800 Einsatzkräfte und 400 Statistinnen und Statisten nehmen daran teil, wie das Technische Hilfswerk (THW) mitteilte.

Trainiert wird unter anderem der Umgang mit einem Szenario, bei dem Menschen, Fahrzeuge oder Geräte dekontaminiert werden müssen.

Bei der Übung probt nach THW-Angaben eine neue Einheit, die gerade in Deutschland geformt wird, ihre Fähigkeiten. Sie hat den etwas komplizierten Namen "rescEU-CBRN-DECON", wird von der EU finanziert und steht voraussichtlich ab Ende 2026 bereit.

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Eingesetzt werden soll sie bei chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Gefahren. Gestellt wird sie vom Technischen Hilfswerk (THW), der Bundespolizei und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

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Die Übung im Rheinenergie-Stadion soll die Fähigkeiten dieser neuen Einheit "realitätsnah" überprüfen, wie es hieß. Zum Übungstag werden auch Vertreter aus Politik und europäischen Institutionen erwartet.

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