Köln - Bezahlbarer Wohnraum ist in Köln knapp. Jetzt hat die Stadt gemeinsam mit Politik und Wohnungswirtschaft Ideen vorgestellt, wie der Wohnungsbau günstiger und schneller werden kann.
Beim Projekt "Köln baut bezahlbar – Wohnen für alle" wurden Möglichkeiten erarbeitet, die Baukosten deutlich zu senken. Nach Angaben der Stadt könnten so bis zu 2700 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche eingespart werden.
Rund 150 Beteiligte entwickelten dafür in den vergangenen Monaten zahlreiche Vorschläge. Erste Maßnahmen sollen bereits Anfang Juli dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden.
Um welche Ideen es sich dabei genau handelt, nennt die Stadt nicht. Allgemein geht es jedoch um einfachere Bauvorgaben, schnellere Genehmigungsverfahren, sowie weitere Möglichkeiten, Baukosten zu senken.
Oberbürgermeister Torsten Burmester (63) sieht den Austausch als wichtigen Schritt: "Der Erfolg sind nicht nur die Einsparmöglichkeiten, sondern auch das entstandene Vertrauen."
Jetzt komme es darauf an, die Ideen gemeinsam umzusetzen, damit die Menschen in Köln wieder bezahlbare Wohnungen finden.
Der Dialogprozess gilt bundesweit als einzigartig. Die Zusammenarbeit soll auch nach dem Abschluss des Projekts weitergeführt werden.