Ab dem neuen Schuljahr: Drei neue Schulstraßen für Köln

Köln - Die Stadt Köln will die Sicherheit auf dem Schulweg erhöhen. Zum neuen Schuljahr (ab dem 2. September) werden daher drei neue Schulstraßen eingerichtet. Die Verwaltung hat hierzu die entsprechenden Beschlussvorlagen in die Bezirksvertretungen eingebracht.

Mit der Einführung der neuen Schulstraßen soll die Verkehrssicherheit von Kindern in Köln erhöht werden. (Symbolbild)  © Christoph Schmidt/dpa

Dabei geht es um die Katholische Grundschule (KGS) Horststraße in Mülheim, die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Stephan-Lochner-Schule in der Innenstadt sowie die Inklusive Offene Ganztagsschule (IOGS) Kretzerstraße in Nippes.

Künftig werden die Straßenabschnitte vor den Einrichtungen unmittelbar vor Unterrichtsbeginn und nach Ende des Unterrichts zeitweise für den Autoverkehr gesperrt. Auch das direkte Absetzen oder Abholen von Schulkindern am Gebäude ist dann verboten.

Anwohnerinnen und Anwohner sowie berechtigter Verkehr (beispielsweise Müllabfuhr oder Feuerwehr) sind von der Regelung ausgeschlossen.

Köln Politik Überraschender Rücktritt: Kölner Regierungspräsident legt Amt nieder

"Schulstraßen sind ein wichtiges Instrument, um die Verkehrssicherheit für Schülerinnen und Schüler zu erhöhen und die selbstständige Mobilität von Kindern zu fördern. Sie tragen dazu bei, den Schulweg übersichtlicher, ruhiger und sicherer zu gestalten", teilt die Stadt dazu mit.

Anzeige

Diese Straßen sind von der neuen Regelung betroffen

  • KGS Horststraße (Mülheim): Die Sperrungen sollen in der Horststraße, Hardenbergstraße und Laufenbergstraße (gesamter Bereich zwischen Danzierstraße und Grünstraße) an Schultagen gelten, jeweils von 7.45 bis 8.30 Uhr und 14.45 bis 16.15 Uhr.
  • GGS Stephan-Lochner-Schule (Innenstadt): Die Sperrung soll in der Lochnerstraße an Schultagen gelten, jeweils von 7.45 bis 8.30 Uhr und 14.45 bis 16.15 Uhr.
  • IOGS Kretzerstraße (Nippes): Die Sperrung soll in der Kretzerstraße an Schultagen gelten, jeweils von 7.45 bis 8.30 Uhr und 14.45 bis 16.15 Uhr.

Die Einrichtung weiterer Schulstraßen erfolge zudem schrittweise im Rahmen der bestehenden Verwaltungsstrukturen und Aufgaben und sei mit umfangreichen rechtlichen und verkehrlichen Prüfungen und Vorbereitungen verbunden, heißt es aus dem Rathaus. Für 14 weitere Standorte laufen derzeit vertiefende Untersuchungen.

Mehr zum Thema Köln Politik: