RTL-Reporter hat Corona: So erlebt er die Quarantäne

Köln – RTL-Reporter Christof Lang (59) ist am Coronavirus erkrankt. In einem Video berichtet er über seine Ansteckung und die Erfahrungen in Quarantäne.

Christof Lang (59) ist am Coronavirus erkrankt und befindet sich in häuslicher Quarantäne.
Christof Lang (59) ist am Coronavirus erkrankt und befindet sich in häuslicher Quarantäne.  © imago images/Horst Galuschka

Das Gute vorweg: Lang geht es den Umständen entsprechend gut. Im Interview mit einer RTL-Kollegin wirkt der 59-Jährige recht fit, nur seine Stimme ist etwas angeschlagen.

Lang geht deswegen auch davon aus, dass ihn eine "schwache Version" des Virus getroffen hat. "Die letzten drei Tage waren nicht so toll", berichtet er und nennt Kopf- und Muskelschmerzen sowie ein bisschen Fieber als Symptome. Er habe aber auch schon Schlimmeres erlebt.

Eingefangen hat er sich das Virus wohl bei einem kurzen Skitrip nach Ischgl/Österreich. Dort habe er am vergangenen Mittwoch ein Bier mit einem alten Bekannten getrunken. 

Drei Tage später habe sich dieser bei ihm gemeldet und von einem positiven Corona-Test erzählt. Als Lang sich ebenfalls testen ließ, bekam er dann die gleiche Diagnose und wurde in Quarantäne geschickt.

Der 59-Jährige kritisiert die Behörden vor Ort in Ischgl. Denn es habe bereits Anfang letzter Woche Hinweise auf Erkrankungen gegeben, die man aber ignoriert habe. Der Ski-Betrieb sei normal weiter gelaufen und die Maßnahmen seien zu spät ergriffen worden.

Wie sich Christof Lang die Zeit vertreibt

Christof Lang moderierte von 2004 bis 2012 im Wechsel mit Ilka Eßmüller das RTL-Nachtjournal (Archivbild).
Christof Lang moderierte von 2004 bis 2012 im Wechsel mit Ilka Eßmüller das RTL-Nachtjournal (Archivbild).  © Jörg Carstensen/dpa

Lang befindet sich nun seit einigen Tagen zuhause in Quarantäne und wird von Freunden mit Lebensmitteln versorgt. Der direkte Kontakt mit ihm sollte dabei vermieden werden.

Neben den nun eher harmlosen Folgen des Virus für seine Gesundheit hat der Reporter vor allem viel Zeit. Er habe sich mit Kochen beschäftigt, aber werde schon "ein bisschen dumpf im Kopf" angesichts der Beschäftigungstherapie mit Internet und TV.

Neben viel Schlaf wolle er sich ein Programm erstellen und sich Fremdsprachen oder Büchern widmen. Auch Home Office scheint für ihn eine Möglichkeit zu sein.

Lang ist zuversichtlich, dass es ihm bald besser geht und er dann wieder ein normales Leben ohne Quarantäne führen kann.

Alle Infos im ++ Coronavirus-Liveticker ++

Titelfoto: imago images/Horst Galuschka

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