Sanierung des Opernhauses am Offenbachplatz: Das ist der aktuelle Stand auf Kölns berühmtester Baustelle
Köln - Kaum zu glauben: Erstmals seit fast 15 Jahren hat das Gürzenich-Orchester im Rahmen einer Probe wieder im Opernhaus am Offenbachplatz spielen und sich einen Eindruck über die verbesserten Arbeitsbedingungen sowie die neue Akustik im sanierten Gebäude verschaffen dürfen. Die Arbeiten an Oper, Schauspielhaus, Kinderoper und dem Kleinen Haus schreiten derweil weiter voran.
Die Abarbeitung der baulichen Restleistungen sei Ende 2025 abgeschlossen worden, teilt die Stadt Köln zum Sanierungsstand der Bühnen Köln mit und ergänzt: Man liege voll im Zeitplan.
Aktuell würden demnach noch letzte Arbeiten im Gastrobereich, an den Türen und Toren des Opernhauses sowie an der Bühnen- und Medientechnik durchgeführt.
Der Großteil der neuen Scheinwerfer sei ebenfalls bereits montiert worden. Zudem habe die Inbetriebnahme der technischen Anlagen begonnen und könne schon Anfang des zweiten Quartals abgeschlossen werden, teilt die Stadt weiter mit.
Der Spielbetrieb von Oper, Schauspielhaus, Kinderoper und dem Kleinen Haus soll dann im September wieder aufgenommen werden. Am 24. September ist dafür ein Festakt geplant.
Bauzeit für Sanierung von Bühnen Köln verschob sich mehrfach
Es wäre das Ende einer langen und von erheblichen Rückschlägen geprägten Baugeschichte: 2012 hatten die Sanierungsarbeiten an den Bühnen Köln begonnen, die Wiedereröffnung war für 2015 geplant. Kostenpunkt: 250 Millionen Euro.
Doch daraus wurde bekanntlich nichts: Die Bauzeit verlängerte sich immer wieder um etliche Jahre - und verschlang so mehr und mehr Geld. Inzwischen wurden die Baukosten von der Stadt auf 798 Millionen Euro korrigiert.
Titelfoto: Henning Kaiser/dpa
