Rekord gebrochen: Juli ist der trockenste Monat seit Beginn der Messgeschichte

Von Carsten Linnhoff

Essen -  Der Monat Juli war in Nordrhein-Westfalen nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der trockenste seit Beginn der Messgeschichte im Jahr 1881. 

Der Juli in Nordrhein-Westfalen war Sonnenreicher als jemals zuvor.  © Benjamin Westhoff/dpa

Demnach wurde der Tiefstwert von 26 Litern Niederschlag auf den Quadratmeter aus dem Jahr 2018 mit nur 18 Litern nochmals deutlich unterboten.

Damit fielen nach Berechnungen des DWD nur 22 Prozent des klimatologischen Mittelwertes von 82 Litern Regen pro Quadratmeter.

Mit Blick auf das gesamte Bundesland sei dabei aber ein deutliches Südwest-Nordost-Gefälle bei der Niederschlagsverteilung im noch laufenden Juli zu beobachten gewesen.

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Laut Mitteilung gab es am Niederrhein oft weniger als 10 Liter Regen, in Ostwestfalen lagen die Messdaten dagegen zwischen 25 und 40 Litern. 

Auch ungewöhnlich hohe Temperaturen und die vielen Sonnenstunden trugen zur hohen Verdunstung und damit zur verschärften Trockenheit im Westen von Nordrhein-Westfalen bei.

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Im Juli lag die Temperatur im Mittel bei 19,6 Grad (klimatologischer Mittelwert: 16,9) und es gab 262 Sonnenstunden. Das waren 75 Sonnenstunden mehr als üblich.

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