So einen Fall gab es noch nie zuvor: Mann zieht sich vertikalen Penisbruch zu

Großbritannien - Aua! Ein 40 Jahre alter Mann sorgte in Großbritannien für eine kleine medizinische Sensation: Er brach sich seinen Penis - allerdings nicht horizontal, sondern vertikal entlang des Glieds.

Damit geht man ungern in die medizinischen Geschichtsbücher ein: In Großbritannien wurde nun erstmals ein vertikaler Penisbruch festgestellt. (Symbolbild)
Damit geht man ungern in die medizinischen Geschichtsbücher ein: In Großbritannien wurde nun erstmals ein vertikaler Penisbruch festgestellt. (Symbolbild)  © diy13/123RF

Laut einem aktuellen Bericht aus dem "British Medical Journal" (in dem es auch Bilder zu sehen gibt, auf eigene Gefahr) ist dies der erste offiziell erfasste Fall dieser Art. Der unglückliche Patient erlitt demnach einen drei Zentimeter langen Riss entlang der Längsseite seines besten Stücks.

Dazu sei es gekommen, als der 40-Jährige im vergangenen Jahr beim Sex "gegen das Perineum seines Partners/seiner Partnerin schnallte". Etwas weniger förmlich ausgedrückt, heißt das also: Der Mann blieb mit seinem Glied am Damm hängen.

Dadurch sei seine Erektion nicht schlagartig zurückgegangen, wie es bei gewöhnlichen Penisbrüchen passiert, sondern erst nach und nach abgeschwollen. Auch ein deutliches "Pop"-Geräusch, das bei horizontalen Brüchen laut zu hören sein kann, blieb in dem Fall aus.

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Dem Bericht zufolge wurde dann im Krankenhaus ein MRT durchgeführt und dabei stellte sich heraus, dass der Patient einen vertikalen Riss in der Bindegewebshülle am rechten Schwellkörper entlang eines Drittels seines Penisses erlitten hatte.

Normalerweise kommt sowas nur in der Horizontale vor und dann nennt man es einen Penisbruch. Der 40-Jährige hatte es aber irgendwie geschafft, sich sein Geschlechtsorgan der Länge nach zu brechen.

Keine Angst: Dem Penis geht es inzwischen wieder gut

Laut den Wissenschaftlern gab es in den aktuellen medizinischen Aufzeichnungen in englischer Sprache bis zum Juli 2020 noch nie zuvor solch einen Fall. Deswegen sei dies eine Premiere gewesen.

Während gewöhnliche Brüche am männlichen Glied zu Narbenbildung und dadurch optischer Entstellung oder schlimmstenfalls zu erektiler Dysfunktion führen können, seien die Langzeiteffekte einer vertikalen Verletzung in diesem Bereich noch völlig unklar. Deshalb wollen die Forscher den 40-Jährigen weiterhin im Auge behalten.

Immerhin endet der Bericht mit einer guten Nachricht: Sechs Monate nach seinem genitalen Unfall könne der Mann inzwischen wieder ganz normal Sex haben und seine Erektionen hätten "dieselbe Qualität wie vor der Verletzung".

Titelfoto: diy13/123RF

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