Abschiebeflug von Leipzig nach Afghanistan: 20 Straftäter an Bord

Leipzig - Am frühen Donnerstagmorgen hob ein Abschiebeflug nach Kabul in Afghanistan vom Leipziger Flughafen ab.

20 Menschen wurden am Donnerstag nach Afghanistan abgeschoben.
20 Menschen wurden am Donnerstag nach Afghanistan abgeschoben.  © Bundespolizei

Wie das Bundesministerium des Inneren (BMI) mitteilte, wurden mit dem Charterflug der Freebird Airlines am Donnerstag insgesamt 20 Straftäter abgeschoben.

Das BMI habe demnach monatelang intensiv daran gearbeitet, Rückführungen nach Afghanistan "direkt und ohne Unterstützung von Drittstaaten" durchführen zu können. Der Charterflug am heutigen Donnerstag sei der erste auf der Grundlage dieser Vereinbarung gewesen.

"Abgeschoben wurden vollziehbar ausreisepflichtige Männer, die in Deutschland straffällig geworden sind - unter anderem wegen Sexualdelikten, Körperverletzung und Drogendelikten", hieß es weiter.

Leipzig: Fragwürdiger Drücker-Einsatz: So jagt enviaM den Stadtwerken Kunden ab
Leipzig Fragwürdiger Drücker-Einsatz: So jagt enviaM den Stadtwerken Kunden ab

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (55, CSU) bezeichnete die Abschiebung von Straftätern am Donnerstag als "zentralen Baustein von Kontrolle, Kurs und klarer Kante in der Migrationspolitik".

Bei den Passagieren handelt es sich laut dem BMI um Straftäter.
Bei den Passagieren handelt es sich laut dem BMI um Straftäter.  © Montage Bundespolizei
Deine täglichen News aus Leipzig

Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.

  • Lokale Nachrichten aus Leipzig & Umgebung
  • Exklusive Hintergrundberichte
  • Jederzeit abbestellbar
Deine Anmeldung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuche es erneut.
Deine Anmeldung war erfolgreich. Bitte bestätige die E-Mail, die wir dir gesendet haben.
Mit deiner Anmeldung stimmst du unseren Datenschutzbestimmungen zu.

Er führte weiter aus: "Unsere Gesellschaft hat ein Interesse daran, dass Straftäter unser Land verlassen. Deswegen handeln wir konsequent und bauen die Abschiebungen Schritt für Schritt aus."

Titelfoto: Bundespolizei

Mehr zum Thema Leipzig: