Chaos vorprogrammiert? Kreuzung nahe Leipziger Zentrum schon bald dicht

Leipzig - Autofahrer und ÖPNV-Nutzer brauchen bald wieder starke Nerven, die nächste Baustelle steht nahe dem Leipziger Zentrum in den Startlöchern. Die Einschränkungen sollen etwas mehr als drei Wochen dauern.

Der Überweg an der Fußgängerampel auf Höhe der Manetstraße bleibt für Passanten nutzbar.
Der Überweg an der Fußgängerampel auf Höhe der Manetstraße bleibt für Passanten nutzbar.  © TAG24/Juliane Bonkowski

Am 2. März geht es los an der Kreuzung Karl-Tauchnitz-Straße / Friedrich-Ebert-Straße - hier und wenige Meter weiter an der Fußgängerampel auf Höhe der Manetstraße sollen die Gleise erneuert werden.

Die gute Nachricht vorab: Der Überweg an dieser Ampel, der vor allem von Radfahrern viel genutzt wird, kann weiter normal befahren werden.

Dennoch gibt es Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer, Anwohner und Gewerbetreibende. Entsprechende Aushänge der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) informieren in den umliegenden Wohngebieten, beispielsweise im Musikviertel und Kolonnadenviertel, darüber.

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Darin heißt es, die LVB-Tochterfirma IFTEC GmbH werde in deren Auftrag die Erneuerung der Gleise unweit des Bundesverwaltungsgerichts bewerkstelligen.

Dafür wird die Kreuzung Karl-Tauchnitz-Straße / Friedrich-Ebert-Straße für den vom Neuen Rathaus kommenden und geradeaus Richtung Kreisverkehr am Herzliyaplatz fahrenden Autoverkehr gesperrt.

Heißt: Vom Neuen Rathaus aus nach rechts auf die Friedrich-Ebert-Straße Richtung Westplatz abbiegen, ist kein Problem. Vom Herzliyaplatz aus nach links zum Westplatz fahren, geht hingegen nicht. Details zu Umleitungen findet Ihr auf der Webseite der Leipziger Gruppe.

Nacht rechts Richtung Westplatz abbiegen? Kein Problem. Geradeaus über die Gleise dürft Ihr ab 2. März aber nicht mehr.
Nacht rechts Richtung Westplatz abbiegen? Kein Problem. Geradeaus über die Gleise dürft Ihr ab 2. März aber nicht mehr.  © TAG24/Juliane Bonkowski
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Drei Tramlinien und ein Bus fahren teilweise mit Umleitung

Straßenbahnen werden in diesem Bereich gar nicht fahren können.
Straßenbahnen werden in diesem Bereich gar nicht fahren können.  © TAG24/Juliane Bonkowski

Und auch Nutzer von Bussen und Straßenbahnen müssen sich auf Änderungen einstellen, da der Bereich bis einschließlich 18. März komplett für den ÖPNV gesperrt wird.

Trams können dort also gar nicht fahren. Die Linie 2 wird vom Westplatz über Goerdelerring und Hauptbahnhof zum Roßplatz fahren, die Linie 8 zwischen Waldplatz und Wilhelm-Leuschner-Platz über Leibnizstraße und Thomaskirche sowie Linie 14 zwischen Westplatz und Wilhelm-Leuschner-Platz über Goerdelerring und Hauptbahnhof Westseite.

Wer mit der Buslinie 89 vom Hauptbahnhof Richtung Connewitz unterwegs ist, wird auf die Haltestelle Wächterstraße verzichten müssen, da der Bus die Gleise hin zur Karl-Tauchnitz-Straße nicht überqueren kann.

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Stattdessen wird er voraussichtlich geradeaus in die Harkortstraße fahren und von dort in Richtung Mozartstraße abbiegen. Zum Hauptbahnhof fährt der Bus seine normale Route.

Insgesamt sollen die Bauarbeiten bis zum 27. März dauern. Bis dahin bitten die LVB Anwohner, Lärm und andere Unannehmlichkeiten, die auch an den Wochenenden auftreten können, zu entschuldigen.

Titelfoto: Bildmontage: TAG24/Juliane Bonkowski, Ralph Kunz

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