Nach mehr als 20 Jahren Bauzeit: Ist für den Elstermühlgraben endlich Land in Sicht?

Leipzig - Ab Montag, dem 12. Januar, starten in Leipzig im Bereich des Ranstädter Steinwegs erneut Bauarbeiten am Elstermühlgraben.

Die Wiedereröffnung des Elstermühlgrabens sei für Juli 2026 angesetzt. (Archivfoto)
Die Wiedereröffnung des Elstermühlgrabens sei für Juli 2026 angesetzt. (Archivfoto)  © EHL Media/Björn Stach

Bereits 2005 hatte die Stadt Leipzig mit der Offenlegung des Elstermühlgrabens begonnen. Im Jahr darauf konnte der Bauabschnitt 1 entlang des Ranstädter Steinwegs fertiggestellt werden.

20 Jahre später sollen die Bauarbeiten an genau dieser Stelle in die nächste Runde gehen. Vom Naturkundemuseum bis zur Thomasiusstraße wolle man auf 430 Metern begrünte Uferberme, also künstlich angelegte Böschungen zum Wasser hin, gestalten. Ziel sei es, dem Gewässer so einen naturnahen Verlauf zu geben.

Des Weiteren soll im Bereich des Lautenstegs mithilfe einer Treppe ein begehbarer Zugang zum Wasser errichtet werden. Im Bauabschnitt zwischen der Elster- und der Lessingstraße wolle man zur gleichen Zeit die Offenlegung des Grabens komplett fertigstellen.

Angaben der Stadt zufolge stehe der geplanten Wiederöffnung des Gewässers im Juli 2026 zum derzeitigen Standpunkt nichts im Wege. Mit größeren Verkehrseinschränkungen rechne man aktuell nicht.

Titelfoto: EHL Media/Björn Stach

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