Leipzig - Wer viel mit dem Auto oder dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs ist, muss sich ab nächster Woche Montag auf Einschränkungen im Norden von Leipzig einstellen.
Vom 4. Mai bis Mitte September 2026 wird an der Georg-Schumann-Straße und Lindenthaler Straße in mehreren Phasen gebaut. Konkret handelt es sich dabei um Gleisbauarbeiten der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB).
Die Arbeiten umfassen die Instandhaltung und teilweise auch Erneuerung von Gleisen und Gleiskurven. Es kommt mehrmals zu Sperrungen, teilten die LVB am Montag mit.
Bis zum 3. Juli wird die Georg-Schumann-Straße stadteinwärts zwischen Annaberger Straße und Hopfenbergstraße gesperrt. Die Umleitung führt über Am Zuckmantel, Friedrich-Bosse-Straße und Toskastraße.
Stadtauswärts wird der Verkehr einspurig an der Baustelle vorbeigeführt.
Die Friedrich-Bosse-Straße wird von Toskastraße bis Linkelstraße zur Einbahnstraße in Fahrtrichtung stadteinwärts und in der Friedrich-Bosse-Straße sind Halteverbotszonen notwendig.
Änderungen auf den Straßenbahnlinien 10 und 11 und bei einigen Buslinien
Die Straßenbahnlinien 10 und 11 werden ebenfalls ab dem 4. Mai umgeleitet. Wie die LVB erklärten, verkehrt die Linie 10 über Gohlis, Landsberger Str. → Georg-Schumann-/Lindenthaler Str. → Hauptbahnhof → Connewitzer Kreuz → S-Bf. Connewitz im 20-Minuten-Takt.
Linie 11 fährt verkürzt bis Möckernscher Markt. Zwischen Möckernscher Markt und Schkeuditz wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.
Die Buslinien 80 und N4 fahren in Wahren mit örtlicher Umleitung, während die Linien 87, 88 und 91 in Richtung Wiederitzsch ab der Haltestelle der Linie 90 in der Hopfenbergstraße abfahren.
Ab dem 4. Juli wird dann eine zweite Bauphase eingerichtet, bei der es wieder neue Umleitungen für den ÖPNV und für den Straßenverkehr geben wird. Genauere Informationen dazu wollen die Verkehrsbetriebe rechtzeitig auf ihrer Webseite veröffentlichen.
Dort könnt Ihr allerdings jetzt schon einsehen, welche Auswirkungen die Bauarbeiten auf die Barrierefreiheit haben werden und welche Haltestellen weiterhin barrierefrei zugänglich sind.