Verhandlungen mit der LWB gescheitert: Zukunft des Leipziger Freiladebahnhofs weiter ungewiss

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Leipzig - Der Ausbau des Freiladebahnhofs Eutritzsch im Leipziger Norden rückt zum wiederholten Mal in weite Ferne.

Die Verhandlungen rund um den "L 416"-Wohnungsbau mit der LWB sind gescheitert. (Archivbild)
Die Verhandlungen rund um den "L 416"-Wohnungsbau mit der LWB sind gescheitert. (Archivbild)  © Ralf Seegers

Eigentlich hatte der Baukonzern Papenburg mit der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) für das Projekt "L 416" den Bau von Hunderten Wohnungen auf dem riesigen Areal geplant.

Diese Verhandlungen sind nun allerdings gescheitert.

"Es ist richtig, dass die Gespräche zum Vorhaben beendet sind", bestätigte LWB-Sprecherin Samira Sachse TAG24.

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Details nannte Sachse nicht, laut der LVZ sollen aber "Indexklauseln" ausschlaggebend für die gescheiterten Nachverhandlungen gewesen sein. Bei der Frage rund um die Übernahme steigender Material-, Energie- und Lohnkosten sei man sich demnach nicht einig geworden.

Da der Bau und die Fertigstellung der ersten betreffenden Wohnungen im Bereich der Eutritzscher und Delitzscher Straße aber wohl noch mehrere Jahre gedauert hätte, sei dies der LWB zu brenzlig geworden.

Wie es nun mit dem Wohnungsbau auf der 25 Hektar großen Brache weitergehen soll, ist unklar. Perspektivisch soll dort ein neues Quartier mit Tausenden Wohnungen, Gewerbeflächen sowie einem Park entstehen.

LWB konzentriert sich auf andere Standorte in Leipzig

Hier soll ein neues Stadtquartier entstehen. (Archivbild)
Hier soll ein neues Stadtquartier entstehen. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa

Laut der Sprecherin wolle sich die LWB stattdessen auf die Errichtung anderer Neubauprojekte im Stadtgebiet konzentrieren, wobei Faktoren wie die "Miethöhe und -entwicklung sowie die erforderliche Wirtschaftlichkeit der Investition" für das Unternehmen eine wichtige Rolle spielen.

Aktuell baue man an vier Standorten: in der Johannisallee (202 neue Wohnungen), Judith-Auer-Straße (97), Wunderlichstraße (91) und in der Essener Straße (121). Zum Jahreswechsel sollen dann noch weitere neue Projekte hinzukommen, sodass sich perspektivisch insgesamt etwa 700 LWB-Wohnungen im Bau befinden werden.

Darüber hinaus seien noch andere Neubauprojekte an mehreren Standorten im Stadtgebiet geplant.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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