Bittersüßer Geburtstag: Leipziger Parkeisenbahn zwischen Zukunftsangst und Feierlaune
Von Lutz Brose
Leipzig - Am kommenden Mittwoch vor 75 Jahren nahm die Leipziger Parkeisenbahn als "Pioniereisenbahn" mit einer Liliput-Dampflok und vier offenen Personenwagen den Fahrbetrieb auf. Von Anfang an dabei ist die heute über 100 Jahre alte Dampflok "Lisa", die seitdem unzählige Runden auf dem 1,9 Kilometer langen Kurs um den Auensee gedreht hat.
Nur während des Hochwassers im August 1954 und der Corona-Pandemie mussten in all den Jahren Zwangspausen eingelegt werden. Nun droht der kleinen Bahn das Abstellgleis.
Für die erforderliche Instandsetzung der Infrastruktur fehlen die finanziellen Mittel. Um die Parkeisenbahn am Leben zu halten, startete der Verein kürzlich eine Spendenaktion.
Doch in den nächsten Tagen soll erst einmal gefeiert werden. Für das Jubiläumswochenende am 8. und 9. August haben die jungen Eisenbahner einiges organisiert. Neben der Akku-und Dampflok des Vereins wird eine Dampflokomotive der Baureihe 81 vom Modellbahnpark Auenhain auf einem eigenen Parcours zum Mitfahren einladen.
Darüber hinaus präsentieren andere Parkeisenbahnen, das DRK, die Feuerwehr und die Polizei auf ihrer Blaulichtmeile ihre Arbeit.
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Livemusik, eine Hüpfburg, Ponyreiten, Bier, Bratwurst und vieles mehr sorgen für mehr als nur Spiel, Spaß und Spannung.
Eines sollte bei den Feierlichkeiten am Bahnhof an der Gustav-Esche-Straße aber nicht fehlen: Die Spendenbüchse.
Titelfoto: Montage Lutz Brose ; Archiv Parkeisenbahn
