Coronavirus in Leipzig: Inzidenz in Sachsen bei knapp 1200

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Freitag, 26. November, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 38.145 Bürger infiziert. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 717,8 (Stand: 28. November, 3.13 Uhr).

Leipzigs Bürger kämpfen weiterhin mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie.
Leipzigs Bürger kämpfen weiterhin mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Die kalte Jahreszeit bricht herein und damit steigen auch wieder die Corona-Fallzahlen.

Nach Monaten der Lockerungen, des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Aufschwungs, füllen sich nun wieder die Krankenhäuser mit Corona-Patienten und Maßnahmen müssen verschärft werden.

Sachsen hat mittlerweile die 2G-Regelung in vielen Bereichen beschlossen, Ministerpräsident Kretschmer (46, CDU) hat auch die Absage der Weihnachtsmärkte im Freistaat beschlossen.

Leipzig: 38-Jähriger fährt mit Blaulicht auf dem Autodach durch Leipzig
Leipzig 38-Jähriger fährt mit Blaulicht auf dem Autodach durch Leipzig

Auch Leipzig, bisweilen Sachsens Aushängeschild in Sachen Inzidenzwert, verzeichnet mittlerweile traurige Höchstwerte.

Über alle weiteren Entwicklungen werdet Ihr in unserem Ticker informiert.

Einen Rückblick der bisherigen Geschehnisse findet Ihr hier.

Alle aktuellen Infos aus Deutschland und der Welt auch im großen +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 28. November, 10.36 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt steigt weiter auf 719,7

In Sachsen-Anhalt ist die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen weiter gestiegen. Am Sonntag gab das Robert Koch-Institut (RKI) den Wert mit 719,7 an. Am Sonntag voriger Woche hatte die Inzidenz 500,0 betragen.

Sachsen-Anhalt zählt weiter zu den drei Bundesländern mit der höchsten Inzidenz. Nur Sachsen mit 1205,5 und Thüringen mit 878,4 lagen am Sonntag laut RKI darüber. Bundesweit gab das RKI einen Wert von 446,7 an.

Binnen eines Tages wurden den Angaben zufolge in Sachsen-Anhalt 1780 neue Corona-Fälle gemeldet. Drei weitere Menschen starben an oder mit dem Virus, seit Beginn der Pandemie sind es landesweit 3780 gewesen.

Das Infektionsgeschehen ist in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten sehr unterschiedlich. Zwei Landkreise haben weiterhin eine Inzidenz von mehr als 1000: der Landkreis Harz mit 1186,4 und der Saalekreis mit 1000,9. Darauf folgen der Burgenlandkreis mit 903,8 und der Landkreis Wittenberg mit 861,6. Die geringsten Inzidenzen haben der Landkreis Börde mit 201,7 und der Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit 391,3.

Update, 27. November, 11.25 Uhr: Immer mehr coronapositive Schüler und Lehrer in Sachsen-Anhalt

Die Situation in Schulen ist aufgrund der Pandemie angespannt. (Symbolbild)
Die Situation in Schulen ist aufgrund der Pandemie angespannt. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa

Die Zahl coronapositiver Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte steigt in Sachsen-Anhalt weiter stark an.

Jeweils rund drei Prozent von ihnen waren zum Stichtag am Donnerstag infiziert, wie aus einer online veröffentlichten Statistik des Bildungsministeriums hervorgeht.

>>> Weitere Infos gibts im Tag24-Artikel.

Update, 27. November, 9.40 Uhr: Inzidenz in Sachsen-Anhalt überspringt 700er-Marke deutlich

In Sachsen-Anhalt hat die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen wieder einen großen Sprung gemacht - dieses Mal über die Marke von 700. Am Samstag lag der Wert bei 716,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche nach 686,8 am Vortag, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Samstag voriger Woche hatte die Inzidenz noch bei 468,9 gelegen.

Sachsen-Anhalt zählt nun zu den drei Bundesländern mit der höchsten Inzidenz. Nur Sachsen mit 1201,1 und Thüringen mit 852,8 lagen am Samstag laut RKI darüber. Bundesweit gab das RKI einen Wert von 444,3 an.

Binnen eines Tages wurden den Angaben zufolge in Sachsen-Anhalt 3017 neue Corona-Fälle gemeldet. 15 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus, seit Beginn der Pandemie sind es landesweit 3777 gewesen.

Das Infektionsgeschehen ist in den einzelnen Landkreisen und kreisfreien Städten sehr unterschiedlich. Zwei Landkreise haben weiterhin eine Inzidenz von mehr als 1000 Infektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage: der Landkreis Harz mit 1118,6 und der Landkreis Mansfeld-Südharz mit 1067,4. Darauf folgen der Burgenlandkreis mit 982 und der Saalekreis mit 918,6. Die geringsten Inzidenzen haben der Landkreis Börde mit 201,7 und der Landkreis Anhalt-Bitterfeld mit 385,5.

Update, 27. November, 7.10 Uhr: Hotspot-Regelung – Ausgangssperre inzwischen in zehn sächsischen Landkreisen

In zehn von 13 sächsischen Landkreisen gilt mittlerweile eine nächtliche Ausgangssperre für Ungeimpfte. (Symbolbild)
In zehn von 13 sächsischen Landkreisen gilt mittlerweile eine nächtliche Ausgangssperre für Ungeimpfte. (Symbolbild)  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Wegen der Hotspot-Regelung haben inzwischen alle zehn sächsischen Landkreise die nächtliche Ausgangssperre für Ungeimpfte verhängt. Lediglich in den Städten Chemnitz, Dresden und Leipzig ist die Regelung nicht in Kraft, weil dort noch nicht die kritische Inzidenz-Marke von 1000 überschritten wurde.

Am Freitag meldete der Landkreis Görlitz, dass die Ausgangsbeschränkungen dort ab Samstag gelten, weil die Inzidenz nach Mitteilung des RKI bei 1295,1 liege.

Die seit Montag geltende Corona-Notfall-Verordnung sieht vor, dass in Hotspot-Regionen mit einer Corona-Inzidenz über 1000 Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte gelten. Diese dürfen in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr am Folgetag nur aus triftigen Gründen ihre Wohnung verlassen. Wird die 1000er-Inzidenz an drei Tagen in Folge unterschritten, wird die Regelung aufgehoben.

Update, 26. November, 22.29 Uhr: Abellio kündigt Zugausfälle wegen hohen Krankenstandes und 3G an

Das Bahnunternehmen Abellio hat für das Wochenende vermehrte Zugausfälle in Sachsen-Anhalt und Thüringen angekündigt.

Der Krankenstand sei ungewöhnlich hoch, hieß es am Freitag in einer Mitteilung. Die Situation werde verschärft durch die kurzfristig verordnete 3G-Regel am Arbeitsplatz. "Obwohl das Unternehmen alle verfügbaren Kräfte mobilisiert, können diese Ausfälle nicht vollständig aufgefangen werden."

Reisende sollten sich vorab informieren, ob sie von den Zugausfällen betroffen sind.

Hoher Krankenstand und die 3G-Regel sorgen am Wochenende für Zugausfälle in Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Hoher Krankenstand und die 3G-Regel sorgen am Wochenende für Zugausfälle in Sachsen-Anhalt und Thüringen.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 26. November, 17.10 Uhr: Landespflegeausschuss ruft Pflegekräfte zu Impfung auf

Die 29 Mitglieder des Landespflegeausschusses Sachsen-Anhalt haben insbesondere Pflegekräfte zur Auffrischung ihrer Corona-Impfungen aufgerufen.

"Ungeimpfte sollten dringend ihre Entscheidung überdenken und sich schnellstmöglich immunisieren lassen", hieß es am Freitag in einem Appell des Ausschusses.

Mit ihrer Immunisierung schützten Pflegekräfte nicht nur sich selbst, sondern auch all jene, die in ihrer Obhut seien.

Die Pflegekräfte trügen eine hohe Verantwortung, da sie täglich mit Personen arbeiteten, für die eine Covid-19-Erkrankung Lebensgefahr bedeuten könne, hieß es vonseiten des Ausschusses.
Die Pflegekräfte trügen eine hohe Verantwortung, da sie täglich mit Personen arbeiteten, für die eine Covid-19-Erkrankung Lebensgefahr bedeuten könne, hieß es vonseiten des Ausschusses.  © Christoph Schmidt/dpa

Update, 26. November, 16.30 Uhr: Landkreis Harz setzt 2G-Plus-Regelung in Kraft

Die rasant steigende Zahl von Corona-Infektionen hat jetzt im Landkreis Harz Konsequenzen. Sie trifft ganz bewusst Ungeimpfte.

Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen im Landkreis Harz am Freitag einen Wert von 1077,4 erreicht hat, gelten dort von Samstag an verschärfte Corona-Regeln.

>>> Weitere Infos gibts im Tag24-Artikel.

Fortan gilt in fast allen Innenräumen im Harz die 2G-Plus-Regelung. (Symbolbild)
Fortan gilt in fast allen Innenräumen im Harz die 2G-Plus-Regelung. (Symbolbild)  © Stefan Sauer/dpa

Update, 26. November, 14.40 Uhr: Erzgebirgskreis in Sachsen mit Inzidenz über 2000

Mit dem sächsischen Erzgebirgskreis hat eine Region in Deutschland die Inzidenz-Marke von 2000 überschritten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche für den Landkreis am Freitag mit 2006,2 an.

Umgerechnet bedeutet das, dass binnen sieben Tagen für jeden 50. Bürger ein positiver Nachweis gemeldet wurde. Damit hat der Erzgebirgskreis mit weitem Abstand die höchste Inzidenz – gefolgt von den beiden sächsischen Landkreisen Bautzen (1683,8) und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (1631,6).

Deutschlandweit meldeten die Gesundheitsämter nach RKI-Angaben von Freitagmorgen 76.414 Fälle in 24 Stunden. Vor genau einer Woche waren es 52.970 erfasste Neuinfektionen gewesen.

Update, 26. November, 14.28 Uhr: Magdeburg bietet 50.000 zusätzliche Corona-Impfungen an

Magdeburg bietet vom 6. bis 19. Dezember 50.000 zusätzliche Corona-Impfungen an.

Diese sollen ergänzend zu den ohnehin angebotenen Impfungen in Arztpraxen und bei Impfteams umgesetzt werden, kündigte Oberbürgermeister Lutz Trümper (66, SPD) am Freitag an. Im Zwei-Schicht-System sollen in der Sporthalle in Sudenburg und im Allee-Center die Impfungen nach einer Anmeldung im Internet erfolgen.

Die Stadt reagiere damit auf die stark gestiegene Nachfrage nach den sogenannten Booster-Impfungen, aber auch auf das gesteigerte Interesse von bislang Ungeimpften.

Zugleich sagte Trümper, dass es in der Stadt Überlegungen gebe, private Treffen zu beschränken. Die Corona-Verordnung des Landes lasse solche in einem Umfang bis zu 50 Personen zu. Dies sei viel zu viel, so der Oberbürgermeister.

Mit wie vielen Teilnehmern private Feiern noch zugelassen sein sollen, ließ Trümper zunächst offen.

Update, 26. November, 11.48 Uhr: Steigende Infektionszahlen: Bundeswehr rechnet mit Amtshilfe-Anträgen

Im Zuge der Amtshilfe werden die Gesundheitsämter in Sachsen-Anhalt aktuell von 55 Soldaten der Bundeswehr unterstützt. Die Frauen und Männer sind im Landkreis Börde, im Saalekreis, im Salzlandkreis, im Landkreis Wittenberg und im Landkreis Anhalt-Bitterfeld im Einsatz. Das teilte das Landeskommando Sachsen-Anhalt am Freitag mit.

Die Soldaten helfen beispielsweise bei der Kontakt-Nachverfolgung oder unterstützen Impfkampagnen.

Aufgrund der zuletzt stark gestiegenen Infektionszahlen rechnet die Bundeswehr mit weiteren Amtshilfeanträgen aus Sachsen-Anhalt.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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