Coronavirus in Leipzig: Kaum Neuinfektionen im Raum Leipzig

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise. Die Zahl der Neuinfektionen steigt nur noch langsam, die Maßnehmen werden immer mehr gelockert und somit kehrt auch das öffentliche Leben zunehmend in die Stadt zurück. Stand 6. Juli hatten sich 621 Bürger infiziert, sachsenweit sind es mindestens 5453. Der überwiegende Teil ist geheilt.

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © Holger Baumgärtner

Zwar sind die Auswirkungen der Corona-Epidemie noch immer auch in Leipzig spürbar. Zahlreiche Maßnahmen und Regelungen zur Bekämpfung des Virus wurden mittlerweile jedoch wieder gelockert.

So gilt zwar weiterhin eine Maskenpflicht im ÖPNV und in Geschäften. Sowohl große als auch kleine Läden sowie Einkaufszentren haben jedoch wieder geöffnet. Das gleiche gilt für Bibliotheken, Bars, Cafés, Fitnessstudios und andere Einrichtungen, wobei stets mit der Beachtung bestimmter Verhaltens- und Hygieneregeln verbunden ist.

Der Grund für die Lockerungen ist klar: Die Zahl der Neuinfektionen steigt deutlich langsamer. Die Daten sehen offenbar so gut aus, dass Sachsens Landesregierung für Juni einen Paradigmenwechsel bei der Neu-Regelung der Corona-Maßnahmen angekündigt hat, sollten sich diese so weiter entwickeln (TAG24 berichtete).

Stand Montag (6. Juli) gibt es in der Messestadt 621 bestätigte Fälle. Viele Hundert Menschen befanden sich in häuslicher Quarantäne, der überwiegende Teil der Infizierten gilt aber als geheilt.

Über alle weiteren Entwicklungen werdet Ihr in unserem Ticker informiert.

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UPDATE, 6. Juli, 14.35 Uhr: Leipzig erlaubt Schaustellern Sondernutzung

Zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie für Schausteller hat die Stadt Leipzig ihre Regelungen für die mobile Gastronomie gelockert. 

Mindestens bis Ende des Monats dürfen vier sogenannte Reisegastronomen Imbissstände in der Innenstadt aufstellen, wie das Marktamt der Kommune am Montag mitteilte. Sollte die Maßnahme Erfolg haben, könnte die Sondernutzung bis August gestattet werden. 

Begründet wurde die Lockerung damit, dass durch das Verbot von Großveranstaltungen, Jahrmärkten und Volksfesten auch das Schaustellergewerbe existenzielle Einbußen erlitten habe.

UPDATE, 6. Juli, 12 Uhr: 14 neue Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt

Über das Wochenende sind in Sachsen-Anhalt 14 Neuinfektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Zehn davon entfielen auf die Landeshauptstadt Magdeburg und je zwei auf das Jerichower Land sowie auf den Saalekreis, wie das Sozialministerium am Montag mitteilte. 

Von Freitagvormittag bis Montagvormittag sei die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Land um 14 auf 1896 gestiegen. Die Zahl der Menschen, die nach einem positiven Test gestorben waren, lag weiter bei 59. 1791 Infizierte sind laut Schätzungen wieder genesen.

UPDATE, 6. Juli, 06.30 Uhr: Fast eine Million Euro für ausgefallene Klassenfahrten erstattet

Für ausgefallene Klassenfahrten sind Eltern in Sachsen bisher fast eine Million Euro zurückgezahlt worden. Das Kultusministerium hatte wegen der Corona-Pandemie Anfang März zunächst Fahrten in damalige Risikogebiete untersagt. Wenig später wurden die Klassenfahrten dann komplett gestrichen. Das Land sagte die Übernahme der Stornokosten zu. Für das nächste Schuljahr gelten neue Regelungen.

Bis Ende Juni seinen knapp 3800 Anträge zur die Übernahme von Stornokosten eingegangen, teilte das Kultusministerium in Dresden mit. Diese Zahl sei aber noch nicht endgültig. Es gingen täglich neue Anträge ein, und zum Teil fehlten noch Anträge ganzer Schulträger wie etwa der Landeshauptstadt Dresden. Daher könne noch nicht gesagt werden, wie hoch die Kosten am Ende sein werden.

Die Prüfung der Anträge sei zudem sehr aufwendig. Einige Rechnungen enthielten zum Beispiel nicht bestellte Leistungen. Solche Fehler müssten mit einer entsprechenden "Prüftiefe" gefunden werden. Das Ministerium geht davon aus, dass sich das Verfahren noch bis in die Sommerferien hinein ziehen wird. Ausgezahlt wurden bisher rund 970.000 Euro.

Im nächsten Schuljahr sind Klassenfahrten im Inland wieder möglich, teilte das Ministerium mit. Auch eintägige Schulfahrten in die Nachbarländer Tschechien und Polen dürfen wieder gebucht werden. Anders sind die Vorgaben für Fahrten ins Ausland: Für das erste Halbjahr 2020/21 einschließlich der Winterferien bleiben sie untersagt.


3800 Anträge zur die Übernahme von Stornokosten von Klassenfahrten gingen bisher ein.
3800 Anträge zur die Übernahme von Stornokosten von Klassenfahrten gingen bisher ein.  © stockbroker/123RF

UPDATE, 5. Juli, 14.15 Uhr: Thomanerchor auf Sommerreise unter Corona-Bedingungen

Der Leipziger Thomanerchor ist seit Sonntag auf Sommerreise in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen - unter speziellen Corona-Bedingungen. 

Wie der Chor mitteilte, sind die Sänger in sechs Gruppen aufgeteilt worden. Diese Kantoreien mit je 15 Chormitgliedern werden jeweils einen Auftritt außerhalb von Leipzig absolvieren. Unter anderem stehen im Juli Konzerte in Eisenach, Merseburg und Naumburg an. 

Sie würden an die Hygienevorgaben der jeweiligen Veranstalter und Bundesländer angepasst. Zudem werden alle Chorknaben vor den Auftritten auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet.

UPDATE, 3. Juli, 15.45 Uhr: Kurzfilmfestival "Kurzsuechtig" wird im August nachgeholt

Das Kurzfilmfestival "Kurzsuechtig" wird im August in Leipzig nachgeholt. Es war eigentlich im April geplant gewesen, fiel aber wegen der Corona-Krise aus. 

Nun sollen vom 19. bis 23. August insgesamt 31 Filme gezeigt werden, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Es gibt fünf verschiedene Wettbewerbskategorien. 

Das Festival richtet sich an Filmschaffende aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Statt in der Schaubühne Lindenfels in Leipzig findet es im Felsenkeller sowie im Luru-Sommerkino in der Spinnerei statt.

UPDATE, 3. Juli, 14.10 Uhr: Eine Neuinfektion in Leipzig, nur zwei in ganz Sachsen-Anhalt

Leipzig vermeldet im Vergleich zu Donnerstag lediglich eine bestätigte Neuinfektion mit Covid-19, im Landkreis Leipzig gibt es keine einzige Neuinfektion und somit weiterhin 195. Nordsachsen meldet erneut 142. 

In Sachsen-Anhalt scheint sich das neuartige Coronavirus ebenfalls weiter nur langsam zu verbreiten. 

Von Donnerstag- auf Freitagvormittag wurden zwei Neuinfektionen erfasst, wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte. Beide wurden aus dem Burgenlandkreis gemeldet. 

Die landesweite Gesamtzahl lag damit bei 1882 Fällen. Die Zahl der Menschen, die nach einem positiven Test gestorben waren, lag weiter bei 59. 1758 Infizierte sind laut Schätzungen wieder genesen.

UPDATE, 2. Juli, 13.46 Uhr: Kaum Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt werden weiter nur wenige Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus bekannt. Vom gestrigen Mittwoch- auf den heutigen Donnerstagvormittag wurden zwei Neuinfektionen erfasst, wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte. Beide wurden aus der Landeshauptstadt gemeldet. 

Die landesweite Gesamtzahl lag damit bei 1880 Fällen. Bislang sind den Angaben zufolge 59 positiv getestete Menschen im Land gestorben. 1749 Infizierte sind laut Schätzungen wieder genesen.

UPDATE, 1. Juli, 12.50 Uhr: Passagierverkehr am Flughafen Leipzig/Halle läuft wieder

Die erste Passagiermaschine hob nach Rhodos ab.
Die erste Passagiermaschine hob nach Rhodos ab.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Einen Monat nach dem Flughafen Dresden hat auch der Airport Leipzig/Halle die Corona-Zwangspause beendet und den Passagierverkehr wieder aufgenommen.

Am Mittwoch startete um 6 Uhr die erste Maschine für das Reiseunternehmen TUI mit Urlaubern nach Rhodos in Griechenland.

Die in Malta ansässige Charterfluggesellschaft Freebird Airlines Europe plant laut Mitteldeutscher Flughafen AG in der Sommersaison Flüge von Leipzig auf griechische und spanische Inseln sowie an die bulgarische Schwarzmeerküste.

Wie auch am Flughafen Dresden wurden auf dem Airport Leipzig/Halle wegen der Corona-Einschränkungen Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz getroffen.

Weitere Infos dazu findet Ihr >>>hier.

UPDATE, 30. Juni, 19.10 Uhr: Sachsen mit Vier-Stufen-Plan bei Coronavirus-Ausbruch

Sachsen hat die Maßnahmenpläne für einen Coronavirus-Ausbruch mit einem Vier-Stufen-Plan konkretisiert. Künftig soll bereits ab einer Zahl von 20 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner ein Vorwarnsystem ausgelöst werden.

Wie das genau aussieht und welche Maßnahmen dann ergriffen werden, lest Ihr >>> hier.

UPDATE, 30. Juni, 16.51 Uhr: Corona-Massentest bei Tönnies in Weißenfels

Ein Corona-Ausbruch wie in Nordrhein-Westfalen soll erst gar nicht möglich sein: Der Burgenlandkreis hat einen Massentest bei Tönnies in Weißenfels angeordnet. Zuvor hatte sich ein Mitarbeiter infiziert.

Weitere Infos findet Ihr >>>hier.

Titelfoto: Holger Baumgärtner

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