Coronavirus in Leipzig: Leipziger Messe plant wieder Veranstaltungen

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Mittwoch, 16. Juni, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 22.394 Bürger infiziert. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 6,7 (Stand: 16. Juni, 3.12 Uhr).

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa

Zwar befindet sich Deutschland weiterhin immer im Lockdown, welcher auch noch bis 30. Mai verlängert wurde. Nach Monaten des Ausharrens entspannt sich die Lage jedoch zunehmend.

Weil der Inzidenzwert in Leipzig bereits seit längerem unter dem kritischen Wert von 100 liegt, greift mittlerweile die bundesweite "Notbremse" nicht mehr. Die Messestadt, sie lockert und öffnet!

Die Ausgangssperre wurde aufgehoben, Außengastronomie ist wieder möglich und sogar der Zoo öffnete endlich wieder seine Tore.

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UPDATE, 16. Juni, 13.50 Uhr: Drei Schwimmhallen in Leipzig öffnen wieder

Dank der fallenden Inzidenzwerte in ganz Sachsen können ab Montag drei der acht Schwimmhallen in Leipzig wieder fürs öffentliche Baden öffnen, darunter die Schwimmhalle Nord in der Kleiststraße, die Schwimmhalle Südost in der Kolmstraße und das Sportbad an der Elster in der Antonienstraße.

"Wir sind mehr als froh, dass wir in unserem stufenweisen Öffnungsplan nach dem Schulschwimmen und dem Vereinstraining nun einen weiteren wichtigen Schritt gehen können. Die Nachfrage nach öffentlichem Baden ist nach vielen Monaten der Schließung verständlicherweise sehr groß", sagte der Geschäftsführer der Leipziger Sportbäder, Martin Gräfe.

Eine Terminbuchung sei für einen Besuch nicht nötig, allerdings sollten Badegäste darauf achten, bis in die Umkleiden einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, sich über die Corona-Warn-App einzuchecken und darauf zu achten, dass nur sieben Schwimmer pro 25-Meter-Bahn und 14 Schwimmer auf der 50-Meter-Bahn unterwegs sind.

Weitere Öffnungen sollen folgen. Die Saunen indes bleiben vorerst noch geschlossen.

Unter anderem die Schwimmhalle in der Kleiststraße öffnet ab Montag wieder.
Unter anderem die Schwimmhalle in der Kleiststraße öffnet ab Montag wieder.  © Anke Brod

UPDATE, 15. Juni, 15.15 Uhr: Maskenpflicht im Unterricht entfällt in Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt will die Pflicht zum Tragen einer Maske an Schulen lockern. "Die Maskenpflicht entfällt sowohl auf Schulgeländen und Freigeländen als auch im Unterricht", sagte Bildungsminister Marco Tullner (52, CDU) am Dienstag in Magdeburg. Das Kabinett habe dies einvernehmlich beschlossen.

Künftig soll der Mund-Nasen-Schutz demnach nur noch außerhalb des Unterrichts in Gebäuden, etwa auf den Fluren, vorgeschrieben sein. Dadurch könne die Lernatmosphären qualitativ gesteigert werden, was auch angesichts der steigenden Temperaturen wichtig sei, führte Tullner weiter aus.

Die Schulen unterrichten aufgrund der stabilen niedrigen Inzidenzen inzwischen landesweit wieder im Regelbetrieb. Bislang galt im Unterricht ab Klasse 7 aber noch eine Maskenpflicht für Schüler und Lehrer. Die neuen Regelungen sollen noch vor dem Wochenende in Kraft treten.

UPDATE, 15. Juni, 15.09 Uhr: Lockerung der Corona-Regeln für die Gastronomie in Sachsen-Anhalt

Bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 sind Corona-Tests in der Innengastronomie in Sachsen-Anhalt künftig freiwillig. Liege der Wert zehn Tage lang nach Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung konstant darunter, "dann darf, dann kann in der Innengastronomie auf Tests verzichtet werden", sagte Wirtschaftsminister Armin Willingmann (58, SPD) nach der Kabinettssitzung am Dienstag in Magdeburg.

Die neuen Regelungen sollen gegen Ende der Woche in Kraft treten. Er gab allerdings auch zu bedenken, dass Tests den Gästen durchaus auch Sicherheit geben können.

Außerdem dürfen Willingmann zufolge künftig Clubs und Diskotheken wieder öffnen – allerdings mit maximal 60 Prozent Belegung. Außerdem müssen Gäste wegen des engen Körperkontakts ein negatives Testergebnis vorweisen.

In der Gastronomie in Sachsen-Anhalt sollen weitere Corona-Regeln gelockert werden. (Symbolbild)
In der Gastronomie in Sachsen-Anhalt sollen weitere Corona-Regeln gelockert werden. (Symbolbild)  © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

UPDATE, 15. Juni, 14.18 Uhr: Sachsen-Anhalt lockert Corona-Regeln noch diese Woche

Die Landesregierung in Sachsen-Anhalt will die Corona-Regelungen noch vor dem Wochenende lockern. Die Regierung habe "in vielen Bereichen zentrale Lockerungen" beschlossen, sagte Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (59, SPD) nach der Kabinettssitzung am Dienstag in Magdeburg.

So sollen die bislang geltenden Kontaktbeschränkungen in Kontaktempfehlungen umgewandelt werden. Bislang darf jeder bis zu zehn andere Menschen treffen, egal aus welchem Haushalt.

Außerdem muss im öffentlichen Personennahverkehr und in Geschäften künftig nur noch ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske fällt dort damit künftig weg. Das sei angesichts des warmen Wetters eine Erleichterung, so Grimm-Benne weiter. Auch für den Gastronomiebereich und die Schulen wurden Lockerungen beschlossen.

UPDATE, 15. Juni, 11.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen geht weiter zurück

Die Corona-Inzidenz in Sachsen geht immer weiter zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte den Wert am Dienstag auf 11,0. Er gibt an, wie viele Menschen sich je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Am Montag hatte die Inzidenz noch bei 11,8 gelegen. Sachsen liegt damit unter dem bundesweiten Schnitt, der am Dienstag 15,5 betrug.

Die niedrigste Inzidenz hat weiterhin das Vogtland mit nur noch 1,8. Auch die beiden Großstädte Leipzig (6,2) und Dresden (7,4) bewegen sich im einstelligen Bereich. Den höchsten Wert verzeichnet das Erzgebirge mit 25,7.

Laut Robert Koch-Institut wurden in Sachsen sieben neue Todesfälle gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 9981 Corona-Patienten im Freistaat gestorben.

UPDATE, 14. Juni, 16.10 Uhr: Holpriger Auftakt für Digital-Impfpass in Sachsen und Sachsen-Anhalt

Seit Montagmorgen stellen Apotheken digitale Corona-Impfnachweise aus.
Seit Montagmorgen stellen Apotheken digitale Corona-Impfnachweise aus.  © Stefan Puchner/dpa

Sachsens Apotheken haben am Montag mit der Ausstellung von digitalen Corona-Impfnachweisen begonnen. Die Landesapothekerkammer geht davon aus, dass sich rund 80 Prozent der knapp 1000 Kollegen landesweit daran beteiligen.

Anfangs habe es Startschwierigkeiten mit einem Portal gegeben, jetzt könnten die Apotheken zuverlässig auf den Server des Robert Koch-Instituts zugreifen und erhielten von dort den QR-Code. Interesse an dem Nachtrag sei da, einen regelrechten Andrang von Geimpften gebe es jedoch nicht.

Noch im Laufe dieser Woche solle der digitale Impfpass auch in den Impfzentren eingeführt werden, sagte eine Sprecherin des Sozialministeriums. Sie geben dann künftig die QR-Codes nach der Impfung vor Ort aus. Diese können mit Hilfe einer App eingelesen und auf dem Smartphone gespeichert werden.

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Auch in Sachsen-Anhalt hat es am Montagmorgen Anlaufschwierigkeiten gegeben. Eine Sprecherin des Landesapothekerverbands sagte, es habe eine Überlastung des Systems gegeben, weil sich zeitgleich sehr viele Apotheken erstmals eingebucht hätten.

89 Prozent der im Verband organisierten Apotheken machten mit und stellten die digitalen Impfzertifikate für die Menschen aus, die außerhalb eines Impfzentrums bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft worden seien.

UPDATE, 14. Juni, 15.54 Uhr: Leipziger Messe plant 60 Veranstaltungen im zweiten Halbjahr

Mehr als 60 Veranstaltungen plant die Leipziger Messe für das zweite Halbjahr dieses Jahres. Die neue Corona-Schutz-Verordnung, die Messen und Ausstellungen, Kongresse und Tagungen wieder ermögliche, sei "ein wichtiges Signal für die Leipziger Messe sowie für ihre Aussteller, Kunden und Besucher", sagten die Geschäftsführer der Messe, Martin Buhl-Wagner und Markus Geisenberger, am Montag laut Mitteilung.

Die Leipziger Messe verfüge mit "Safe-Expo" über ein praxiserprobtes und ausgefeiltes Schutz- und Hygienekonzept.

Nach jetzigem Stand gehören zu den geplanten Veranstaltungen die "Leipziger Markt Musik" (6. bis 15. August), das Messequartett Cadeaux/Midora/unique 4+1/Floriga autumnal (4. bis 6. September), die efa.ON (21. bis 23. September), die modell-hobby-spiel (1. bis 3. Oktober) und die ISS GUT! (7. bis 9. November).

In Planung sind den Angaben zufolge auch wieder Kongresse.

UPDATE, 14. Juni, 10.20 Uhr: Sachsen mit Corona-Wochen-Inzidenz unter 12

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist über das Wochenende in Sachsen weiter gesunken. Nach der Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) betrug er am Montagmorgen 11,8, nach 12,0 am Vortag. Dabei ist der Vogtlandkreis (1,8) weiter die Region mit der niedrigsten Ansteckungsquote im Freistaat. Mit dem Erzgebirge (26,9) und Mittelsachsen (22,0) lagen noch zwei Landkreise über der 20er Marke. Vier weitere Kreise und die Stadt Chemnitz (11,0) unterschritten sie, waren aber noch zweistellig; drei weitere sowie Leipzig (6,7) und die Landeshauptstadt Dresden (8,1) waren einstellig.

Laut RKI gab es 15 bestätigte Neuinfektionen gegenüber dem Vortag und keinen registrierten Todesfall, wie schon am Sonntag. Seit Pandemie-Beginn im März 2020 infizierten sich danach landesweit 285.427 Menschen. 9974 starben mit oder an Corona. An Wochenenden wird allerdings weniger getestet und gemeldet.

UPDATE, 12. Juni, 11.55 Uhr: Vogtlandkreis geht bei Corona-Wocheninzidenz gen 0

Im einstigen bundesweiten Corona-Hotspot Vogtlandkreis sinkt die Wocheninzidenz weiter in Richtung 0. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies den Wert pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen am Sonntagmorgen mit 1,8 aus, nach 2,1 am Vortag. Es ist Sachsens Region mit der niedrigsten Ansteckungsquote. Der Freistaat lag bei 12,0 - nach 13,8 am Samstag.

Mit dem Erzgebirgskreis (27,5) und Mittelsachsen (21,4) liegen nur noch zwei Regionen über der 20er Marke, vier weitere und die Stadt Chemnitz (11,4) bereits darunter. Drei weitere Landkreise, die Landeshauptstadt (8,1) und Leipzig (7,6) sind inzwischen einstellig.

Laut RKI-Übersicht gab es landesweit gegenüber dem Vortag 50 weitere bestätigte Neuinfektionen sowie zwei registrierte Todesfälle. Seit Pandemie-Beginn im März 2020 infizierten sich danach landesweit insgesamt 285.412 Menschen. 9974 starben mit oder an Corona.

UPDATE, 12. Juni, 10.10 Uhr: Corona-Ansteckungsquote in Sachsen nimmt weiter ab

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen geht weiter zurück. Das Robert Koch-Institut (RKI) wies den Wert pro 100.000 Einwohner in einer Woche für den Freistaat am Samstagmorgen mit 13,8 aus. Am Tag zuvor lag die Inzidenz noch bei 14,7.

Mit dem Erzgebirgskreis (28,7) und Mittelsachsen (25,3) liegen nur noch zwei Regionen über der 20er Marke, fünf weitere sowie die Städte Chemnitz (13,4) und Dresden (10,1) bereits darunter. Drei Landkreise und die Stadt Leipzig sind inzwischen einstellig, der Vogtlandkreis hat mit 2,1 dabei die niedrigste Ansteckungsquote.

Laut RKI-Übersicht gibt es im Freistaat 75 weitere bestätigte Neuinfektionen gegenüber dem Vortag sowie 15 registrierte Todesfälle. Seit Pandemie-Beginn im März 2020 infizierten sich danach landesweit insgesamt 285.362 Menschen. 9972 starben mit oder an Corona.

Titelfoto: 123rf/Jakob Fischer

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