Coronavirus in Leipzig: Messestadt weiterhin mit höchster Inzidenz Sachsens

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Mittwoch, 26. Januar, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 63.680 Bürger infiziert. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 689,5 (Stand: 26. Januar, 3.24 Uhr).

Unter anderem ist dank der neuen Verordnung in Sachsen der Besuch in Saunen oder Thermen wieder erlaubt. (Symbolbild)
Unter anderem ist dank der neuen Verordnung in Sachsen der Besuch in Saunen oder Thermen wieder erlaubt. (Symbolbild)  © Montage: 123RF/nd3000

Nach einem weiteren Winter inklusive der Weihnachtsfeiertage und dem Jahreswechsel voller Entbehrungen werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nun gelockert.

Dank der neuen Corona-Notverordnung, die in der Ministerpräsidentenkonferenz am 7. Januar für ganz Deutschland ausdiskutiert und am 12. Januar auch nochmal für den Freistaat angepasst worden war, gibt es Lockerungen in fast allen Bereiche des öffentlichen Lebens.

Vom 14. Januar an bis einschließlich 6. Februar gilt unter anderem die 2G-Regelung (geimpft oder genesen) im Handel (ausgenommen Grundbedarf), sowie in der Außengastronomie, Kultureinrichtungen, Dienstleister, Skilifte und mehr.

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2G-plus (Geimpft, genesen und negativer Tagestest) gilt dagegen in der Innengastronomie (von 6 bis 22 Uhr, Discos bleiben zu), Sportveranstaltungen mit Publikum, Bäder und Saunen, Fitnesseinrichtungen und Ähnlichem. Ausnahmen gelten für Geboosterte.

Alle Regelungen gelten bis zum Erreichen der Überlastungsstufe (1300 Corona-Patienten auf Normal-, 420 auf Intensivstationen). Bei Überschreitung an drei aufeinanderfolgenden Tagen werden alle Lockerungen am übernächsten Tag zurückgefahren. Nach wie vor soll im Freistaat der Impfstatus vorangetrieben werden, um die Fallzahlen weiterhin gering zu halten und auch noch weiterhin zu senken.

Über alle weiteren Entwicklungen werdet Ihr in unserem Ticker informiert.

Einen Rückblick der bisherigen Geschehnisse findet Ihr hier.

Alle aktuellen Infos aus Deutschland und der Welt auch im großen +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 26. Januar, 15.25 Uhr: Sachsen-Anhalts Bildungsministerin und Staatssekretär coronabedingt im Homeoffice

Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner (58, CDU) sowie ihr Staatssekretär wurden positiv auf das Coronavirus getestet. (Archivbild)
Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner (58, CDU) sowie ihr Staatssekretär wurden positiv auf das Coronavirus getestet. (Archivbild)  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/ZB

Sachsen-Anhalts Bildungsministerin Eva Feußner (58, CDU) und ihr Staatssekretär Frank Diesener (55) sind positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Beide gingen vorerst aus dem Homeoffice ihren Dienstgeschäften nach, teilte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch in Magdeburg mit.

Sie nähmen daher nicht an der Landtagssitzung am Donnerstag und Freitag teil.

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Feußner erklärte: "Zum Glück sind sowohl der Staatssekretär als auch ich geimpft und geboostert, so dass sich die Symptome in Grenzen halten und wir von einem milden Verlauf ausgehen."

Update, 26. Januar, 14.55 Uhr: Landesparlament Sachsen-Anhalt passt Regeln für von Corona Genesene an

Der Landtag von Sachsen-Anhalt ändert die Zutrittsregeln für Genesene.

Aus der Sechsmonatsregel werden nun drei Monate. Das bestätigte eine Sprecherin von Landtagspräsident Gunnar Schellenberger (62, CDU) auf Anfrage.

>>>Mehr Infos gibt's im TAG24-Artikel.

Landtagspräsident Gunnar Schellenberger (62, CDU) verkündete die Anpassung der Corona-Regeln.
Landtagspräsident Gunnar Schellenberger (62, CDU) verkündete die Anpassung der Corona-Regeln.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 26. Januar, 9.20 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt steigt erneut

Das Robert Koch-Institut (RKI) verzeichnet für Sachsen-Anhalt eine weiterhin steigende Corona-Inzidenz. Der Wert lag am Mittwoch laut RKI-Angaben bei 478,6. Sachsen-Anhalt gehört dennoch weiter zu den Bundesländern mit den geringsten Zahlen an gemeldeten wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Die höchste Inzidenz meldete das RKI für die Städte Halle (787,0) und den Landkreis Börde (606,2). Deutlich weniger Infektionen wurden in den Landkreisen Mansfeld-Südharz (344,1) und Anhalt-Bitterfeld (ebenso 344,1) sowie in Dessau-Roßlau (291,1) gemeldet.

Die Gesundheitsämter meldeten 2265 Neuinfektionen binnen 24 Stunden und 17 weitere Todesfälle.

Update, 26. Januar, 9.20 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen steigt sprunghaft an

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist nach einem kurzen Rückgang wieder deutlich gestiegen. Das RKI gab die Zahl am Mittwoch mit 428,2 an. Am Dienstag lag der Wert bei 377,3. Am Tag davor war die Inzidenz zum ersten Mal seit Dezember über 400 gestiegen.

Trotz des deutlichen Anstiegs hat Sachsen bundesweit die zweitniedrigste Inzidenz nach dem Nachbarland Thüringen (337,3). Corona-Hotspot ist zurzeit Berlin mit einer Inzidenz von 1795,5. Innerhalb des Freistaats verzeichnete das RKI die höchsten Werte für die Städte Leipzig (689,5) und Dresden (682,5). Die niedrigste Inzidenz wurde im Erzgebirgskreis (188,6) registriert.

Insgesamt wurden laut RKI-Angaben 5689 Neuinfektionen im Freistaat gemeldet. Acht weitere Todesfälle kamen hinzu.

Update, 25. Januar, 15.35 Uhr: Corona-Regeln in Sachsen-Anhalt werden verlängert - kein 2G plus

Sachsen-Anhalt setzt weiterhin auf die 2G-Regelung.
Sachsen-Anhalt setzt weiterhin auf die 2G-Regelung.  © Felix Kästle/dpa

Die geltenden Corona-Regeln in Sachsen-Anhalt werden bis zum 23. Februar verlängert. Darüber informierten Ministerpräsident Reiner Haseloff (67, CDU) und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne (59, SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Magdeburg.

Die aktuelle Landesverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie werde "im Wesentlichen verlängert", sagte Grimm-Benne.

Sachsen-Anhalt setzt damit in der Gastronomie weiterhin nicht auf 2G plus, sondern es gilt eine 2G-Regelung: Genesene und Geimpfte müssen danach keinen zusätzlichen Test vorweisen. Gastwirte könnten jedoch freiwillig auf ein 2G-Plus-Optionsmodell setzen, sagte Grimm-Benne.

Die Verlängerung der Verordnung will das Kabinett in den nächsten Tagen noch formal beschließen. Geprüft wird aktuell, ob Regelungen zur Notbetreuung eingefügt werden, die für den Fall vorsorgen, dass aufgrund von hohen Infektionszahlen viele Erzieher und Lehrkräfte ausfallen. Bestimmte Berufsgruppen sollen einen Anspruch auf Notbetreuung haben.

Außerdem bleibt die Maskenpflicht an den Schulen bestehen, auch in Grundschulen, wie die Gesundheitsministerin sagte. Bis in die Woche nach den Winterferien, die vom 14. bis zum 18. Februar dauern, sollen die Schülerinnen und Schüler täglich getestet werden.

Update, 25. Januar, 15.22 Uhr: Lockerungen der Corona-Regeln für Sachsen geplant

Sachsens Regierung will die strengen Corona-Regeln erneut etwas lockern. So sollen beispielsweise künftig wieder Messen und Kongresse unter 2G-Bedingungen möglich sein, teilte Sozialministerin Petra Köpping (63, SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung mit.

Welche Lockerungen es außerdem geben und ab wann diese gelten sollen, erfahrt Ihr im TAG24-Artikel "Lockerungen für Sachsen! Regierung will strenge Corona-Regeln anpassen".

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (63, SPD) erklärte am Dienstag, dass man einige Regeln wieder lockern wolle.
Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (63, SPD) erklärte am Dienstag, dass man einige Regeln wieder lockern wolle.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 25. Januar, 10.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen wieder gesunken

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist wieder gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl am Dienstag mit 377,3 an. Am Vortag war die Inzidenz zum ersten Mal seit Dezember wieder über 400 gestiegen.

Damit hat Sachsen bundesweit die zweitniedrigste Inzidenz nach dem Nachbarland Thüringen (310,8). Corona-Hotspot ist zurzeit Berlin mit einer Inzidenz von 1593,5.

Innerhalb des Freistaats verzeichnete das RKI die höchsten Werte für die Städte Leipzig (678,2) und Dresden (525,0). Die niedrigste Inzidenz wurde im Erzgebirgskreis (148,5) verzeichnet. Insgesamt wurden laut RKI-Angaben 1025 Neuinfektionen im Freistaat gemeldet. 17 weitere Todesfälle kamen hinzu.

Update, 25. Januar, 8.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt steigt weiter

Das Robert Koch-Institut (RKI) verzeichnet für Sachsen-Anhalt eine weiterhin steigende Corona-Inzidenz. Der Wert lag am Dienstag laut RKI-Angaben bei 471,1.

Die höchste Inzidenz meldete das RKI für die Städte Halle (692,4) und Magdeburg (611,6). Deutlich weniger Infektionen wurden in den Landkreisen Anhalt-Bitterfeld (333,9) und Harz (317,6) gemeldet.

Die Gesundheitsämter meldeten 1565 Neuinfektionen binnen 24 Stunden und sechs weitere Todesfälle.

Update, 24. Januar, 19.26 Uhr: Sachsen lässt bei Corona-Lockerungen weiter Vorsicht walten

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) stellte nach den Bund-Länder-Beratungen am Montag klar, dass der Freistaat bei seinen Überlegungen für eine neue Corona-Schutzverordnung auch auf Erfahrungen anderer Bundesländer zurückgreife und weiter auf die Wissenschaft schaue.

"Das Ganze dient am Ende nur einem: die Überlastung im Gesundheitswesen zu verhindern und Menschenleben, Gesundheit zu schützen. Das machen wir so konsequent, aber auch so minimal-invasiv wie irgendmöglich." Wenn es Spielraum gebe, da etwas anzupassen, werde man das diskutieren und beschließen.

Mehr dazu lest Ihr im TAG24-Artikel zu Sachsens künftigen Corona-Plänen.

Sachsen bleibt bei den Lockerungen der Corona-Regeln weiter vorsichtig, stellte Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) am Montag klar. (Archivbild)
Sachsen bleibt bei den Lockerungen der Corona-Regeln weiter vorsichtig, stellte Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) am Montag klar. (Archivbild)  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 24. Januar, 10.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen wieder über 400

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist erstmals seit Ende Dezember wieder über 400 gestiegen, bleibt aber unter dem Bundesschnitt. Am Montag lag die Zahl bei 403,9, wie das RKI mitteilte. Am Sonntag hatte die Quote bei 386,2 gelegen, am Samstag bei 363,9. Zuletzt wurde in Sachsen am 27. Dezember eine Inzidenz über 400 verzeichnet.

Sachsen ist nach Thüringen (302,9) damit das Bundesland mit der zweitniedrigsten Corona-Inzidenz. Der einstige Corona-Hotspot Erzgebirge war mit einer Inzidenz von 169,9 die Region mit den bundesweit zweitniedrigsten Infektionszahlen. Am stärksten betroffen im Freistaat war die Stadt Leipzig mit einer Quote von 695,9. Bundesweit kletterte der Wert auf 840,3 (Vortag: 806,8).

Nach RKI-Angaben wurden im Freistaat bis zum frühen Montagmorgen 1399 neue Corona-Infektionen und zwei weitere Todesfälle innerhalb eines Tages gemeldet.

Titelfoto: Bildmontage: 123RF/nd3000, 123RF/donfiore

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