Coronavirus in Leipzig: Sachsens Corona-Inzidenz macht großen Sprung

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Freitag, 21. Januar, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 60.739 Bürger infiziert. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 676,0 (Stand: 23. Januar, 3.26 Uhr).

Unter anderem ist dank der neuen Verordnung in Sachsen der Besuch in Saunen oder Thermen wieder erlaubt. (Symbolbild)
Unter anderem ist dank der neuen Verordnung in Sachsen der Besuch in Saunen oder Thermen wieder erlaubt. (Symbolbild)  © Montage: 123RF/nd3000

Nach einem weiteren Winter inklusive der Weihnachtsfeiertage und dem Jahreswechsel voller Entbehrungen werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie nun gelockert.

Dank der neuen Corona-Notverordnung, die in der Ministerpräsidentenkonferenz am 7. Januar für ganz Deutschland ausdiskutiert und am 12. Januar auch nochmal für den Freistaat angepasst worden war, gibt es Lockerungen in fast allen Bereiche des öffentlichen Lebens.

Vom 14. Januar an bis einschließlich 6. Februar gilt unter anderem die 2G-Regelung (geimpft oder genesen) im Handel (ausgenommen Grundbedarf), sowie in der Außengastronomie, Kultureinrichtungen, Dienstleister, Skilifte und mehr.

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2G-plus (Geimpft, genesen und negativer Tagestest) gilt dagegen in der Innengastronomie (von 6 bis 22 Uhr, Discos bleiben zu), Sportveranstaltungen mit Publikum, Bäder und Saunen, Fitnesseinrichtungen und Ähnlichem. Ausnahmen gelten für Geboosterte.

Alle Regelungen gelten bis zum Erreichen der Überlastungsstufe (1300 Corona-Patienten auf Normal-, 420 auf Intensivstationen). Bei Überschreitung an drei aufeinanderfolgenden Tagen werden alle Lockerungen am übernächsten Tag zurückgefahren. Nach wie vor soll im Freistaat der Impfstatus vorangetrieben werden, um die Fallzahlen weiterhin gering zu halten und auch noch weiterhin zu senken.

Über alle weiteren Entwicklungen werdet Ihr in unserem Ticker informiert.

Einen Rückblick der bisherigen Geschehnisse findet Ihr hier.

Alle aktuellen Infos aus Deutschland und der Welt auch im großen +++ Coronavirus-Liveticker +++

Update, 23. Januar, 10.34 Uhr: Corona-Inzidenzwert in Sachsen-Anhalt steigt deutlich an

In Sachsen-Anhalt breitet sich das Coronavirus immer schneller aus. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche stieg auf 425,2, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Sonntagmorgen hervorgeht.

Das stärkste Infektionsgeschehen verzeichnet in Sachsen-Anhalt derzeit die Stadt Halle mit einer Inzidenz von 643,6, dahinter folgt der Landkreis Börde mit einem Wert von 520,0. Den landesweit niedrigsten Inzidenz-Wert hat laut RKI der Burgenlandkreis mit 283,2.

Binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter dem RKI 1021 neue Corona-Infektionen und drei weitere Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind in Sachsen-Anhalt nachweislich 4536 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Das höchste Corona-Infektionsgeschehen in Deutschland hat den Angaben zufolge aktuell Hamburg mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1552,9, den niedrigsten Wert unter den Ländern verzeichnet Thüringen mit einer Inzidenz von 304,1.

Update, 23. Januar, 10.27 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen weit unter Bundesschnitt

Die Corona-Wocheninzidenz ist in Sachsen übers Wochenende gestiegen, bleibt aber deutlich unter dem Bundesschnitt. Am Sonntag lag die Quote der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner im Freistaat laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 386,2 - nach 363,9 am Vortag und 339,2 am Freitag.

Im Vergleich war der bundesweite Wert mit 806,8 mehr als doppelt so hoch; in Berlin, Brandenburg, Bremen und Hamburg lag er über der 1000er Marke.

Nach RKI-Angaben wurden im Freistaat bis zum frühen Sonntagmorgen 2144 neue Corona-Infektionen und 8 weitere Todesfälle innerhalb eines Tages gemeldet.

In Sachsen ist die Neuinfektionsrate in Leipzig und Dresden am höchsten, am niedrigsten ist sie in Mittel- und Südwestsachsen. Die geringste Infektionsrate aller Landkreise im Freistaat wird aus dem einstigen Corona-Hotspot Erzgebirge gemeldet.

Update, 22. Januar, 11.08 Uhr: Corona-Inzidenz steigt auf 409,7 in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt ist die Sieben-Tage-Inzidenz auf einen Wert über 400 gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Samstagmorgen mit 409,7 an.

Das stärkste Infektionsgeschehen verzeichnet in Sachsen-Anhalt derzeit die Stadt Halle mit einer Inzidenz von 569,2. Den niedrigsten Inzidenz-Wert weist der Landkreis Harz mit 263,1 auf.

Binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter dem RKI landesweit 1897 neue Corona-Infektionen und 9 weitere Todesfälle. Seit Beginn der Pandemie sind in Sachsen-Anhalt nachweislich 4533 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

Update, 22. Januar, 11.02 Uhr: Sachsen mit bundesweit zweitniedrigster Corona-Inzidenz

Trotz eines Anstiegs bleibt die Corona-Wocheninzidenz in Sachsen weit unter dem Bundesschnitt. Am Samstag lag die Quote der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner laut Robert Koch-Institut bei 363,9 - nach 339,2 am Vortag.

Nur in Thüringen ist sie derzeit niedriger (286,2). Im bundesweiten Vergleich war der Wert mit 772,7 mehr als doppelt so hoch. In Berlin, Brandenburg, Bremen und Hamburg lag er über der 1000er Marke.

Nach RKI-Angaben wurden im Freistaat bis zum frühen Samstagmorgen gut 2900 neue Corona-Infektionen und 40 weitere Todesfälle gemeldet.

Innerhalb Sachsens ist die Neuinfektionsrate in Leipzig und Dresden am höchsten. Der niedrigste Wert wird derzeit aus dem einstigen Corona-Hotspot Erzgebirge gemeldet.

Update, 22. Januar, 7.48 Uhr: Lieferungen des Herstellers Novavax nicht im Januar

Nach Angaben des sächsischen Gesundheitsministeriums verschieben sich die Lieferungen des neuen Impfstoffs NVX-CoV2373 des US-amerikanischen Herstellers Novavax.

Mehr dazu erfahrt Ihr in unserem Extra-Artikel: Novavax-Lieferungen kommen viel später.

Update, 21. Januar, 17.29 Uhr: Neue Quarantäne-Regelung ab Montag in Sachsen

Die von Bund und Ländern neu beschlossenen Quarantäne-Regeln treten am kommenden Montag in ganz Sachsen in Kraft.

Alle Landkreise und kreisfreien Städte würden die Regelungen am 23. Januar mit Wirkung zum nächsten Tag anpassen, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag in Dresden mit.

Was Ihr dann wissen müsst, erfahrt Ihr im TAG24-Artikel: "Neue Quarantäne-Regelung ab Montag: Das müssen die Sachsen jetzt wissen".

Hinter verschlossene Türen muss man in Sachsen in Quarantäne nicht mehr ganz so lange - ab Montag.
Hinter verschlossene Türen muss man in Sachsen in Quarantäne nicht mehr ganz so lange - ab Montag.  © Sebastian Gollnow/dpa

Update, 21. Januar, 14.30 Uhr: Zahl der coronainfizierten Schüler in Sachsen-Anhalt steigt wieder

Über 2000 Schüler haben sich in Sachsen-Anhalt mit dem Coronavirus infiziert. (Symbolbild)
Über 2000 Schüler haben sich in Sachsen-Anhalt mit dem Coronavirus infiziert. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

In der zweiten Schulwoche nach den Weihnachtsferien sind die Zahlen der infizierten Schüler und Lehrer gestiegen.

Zum Stichtag an diesem Donnerstag waren 2060 positiv auf das Coronavirus getestet nach 1070 eine Woche zuvor, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Statistik des Bildungsministeriums in Magdeburg hervorgeht.

Damit stieg der Anteil der infizierten Schüler von 0,61 auf 1,05 Prozent.

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In der Woche vor den dreiwöchigen Weihnachtsferien hatte die Quote noch bei 2,76 Prozent gelegen.

An 3,4 Prozent der Schulen war der Präsenzbetrieb den Angaben zufolge wegen aktueller Covid-19-Fälle eingeschränkt, weil sich Klassen oder Lerngruppen im Distanzunterricht befanden.

Update, 21. Januar, 11.07 Uhr: Leipziger Infektiologe: Infektionsgeschehen könnte endemisch werden

Der Leipziger Infektiologe Christoph Lübbert (51) ist verhalten optimistisch, dass das Infektionsgeschehen langsam in eine endemische Situation übergeht.

Mehr Infos zum Thema findet Ihr im Artikel: Leipziger Infektiologe ist optimistisch: Kommt mit der Omikron-Welle das Pandemie-Ende?

Update, 21. Januar, 10.25 Uhr: Sachsens Corona-Inzidenz macht großen Sprung

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist deutlich gestiegen. Am Freitag lag die Zahl der wöchentlichen Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 339,2, am Vortag lag sie noch bei 299,9.

Nur das Nachbarbundesland Thüringen wies mit 264,5 eine geringere Infektionsrate aus. Bundesweit wurde dagegen mit 706,3 am Freitag erneut ein Höchstwert erreicht.

Nach RKI-Angaben wurden im Freistaat bis zum frühen Freitagmorgen 3169 neue Corona-Infektionen und 26 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert.

Update, 21, Januar, 8.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt erneut stark gestiegen

Die Corona-Inzidenz in Sachsen-Anhalt ist erneut sprunghaft gestiegen, liegt aber weiter unter dem bundesweiten Schnitt. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Freitag mit 365,8 an.

Das stärkste Infektionsgeschehen verzeichnen in Sachsen-Anhalt derzeit die Landeshauptstadt Magdeburg mit einer Inzidenz von 519,1 und die Stadt Halle mit einem Wert von 502,0. Den niedrigsten Wert weist der Landkreis Harz mit 221,4 aus.

Binnen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter dem RKI landesweit 1903 neue Infektionen und 9 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Update, 20. Januar, 10.30 Uhr: Sachsen hat weiterhin zweitniedrigste Corona-Inzidenz

Die Corona-Inzidenz in Sachsen ist trotz steten Anstiegs weiter die zweitniedrigste in Deutschland. Am Donnerstag lag die Zahl bei 299,9, am Vortag lag sie noch bei 261,3. Nur das Nachbarbundesland Thüringen wies mit 240,9 eine geringere Infektionsrate aus. Bundesweit wurde dagegen mit 638,8 am Donnerstag ein Höchstwert erreicht (Vortag 584,4).

Nach RKI-Angaben wurden im Freistaat bis zum frühen Donnerstagmorgen 3369 neue Corona-Infektionen und 48 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona registriert.

Titelfoto: Bildmontage: 123RF/nd3000, 123RF/donfiore

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