Coronavirus in Leipzig: Stadt verlängert Corona-Regelungen bis 9. Mai!

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Montag, 19. April, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 19.411 Bürger infiziert, der Inzidenzwert liegt bei 143,7. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 147,7 (Stand: 19. April, 3.09 Uhr). Dieser weicht meist ab, da das RKI die Daten erst später aus den Städten und Landkreisen übermittelt bekommt.

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa

Deutschland befindet sich weiterhin im Lockdown. Wegen erneut steigender Inzidenzwerte wurde dieser bei der letzten Bund-Länder-Konferenz am 22. März erst bis 18. April und nun später auch bis 9. Mai verlängert.

Darüber hinaus soll auch die vereinbarte "Notbremse" bei einem Inzidenzwert von bei mehr als 100 konsequent umgesetzt werden. Bisherige Lockerungen wie das Öffnen von Friseuren und des Einzelhandels sollen dann wieder zurückgenommen werden.

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UPDATE, 19. April, 19 Uhr: Mehrere Versammlungen am Wochenende

Wie die Polizei Leipzig am Montag berichtete, hatten die Beamten in der vergangenen Woche bei Kontrollen insgesamt 170 Verstöße gegen die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung festgestellt - darunter fielen vor allem fehlende Mund-Nase-Bedeckungen und das Nichteinhalten von Kontaktbeschränkungen.

Beispielsweise fand am Sonntag eine nicht angemeldete Versammlung in Borna mit rund 120 Personen statt, die von den Beamten aufgelöst werden musste. Auch in Grimma und Colditz sammelten sich mehrere Menschen, die ihre Kritik an den Corona-Maßnahmen kundgeben wollten und wurden von der Polizei begleitet.

UPDATE, 19. April, 13.05 Uhr: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident in Quarantäne

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (67, CDU) befindet sich vorsorglich in Quarantäne.

In seinem erweiterten Umfeld habe es vermutlich zwei Corona-Fälle gegeben, sagte Regierungssprecher Matthias Schuppe (65) am Montag.

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UPDATE, 19. April, 10 Uhr: Wocheninzidenz in Sachsen steigt weiter leicht an

In Sachsen nimmt die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus weiter zu. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche lag am Montagmorgen bei 237. Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor (Stand: 8.15 Uhr). Am Sonntag lag der Wert noch bei 234. Binnen eines Tages registrierte das RKI für den Freistaat 756 Neuinfektionen. Am Montag sind die Zahlen allerdings meist geringer, weil am Wochenende weniger getestet und gemeldet wird.

Sachsen zählt bundesweit zu den am stärksten betroffenen Bundesländern, nur in Thüringen liegt die Sieben-Tage-Inzidenz noch höher (246). Bundesweit lag der Wert bei 165.

Am Sonntag haben in einem bundesweiten Gedenktag zahlreiche Menschen der Corona-Toten gedacht. Auch in Sachsen wurden Kerzen angezündet, Kränze niedergelegt und Gottesdienste sowie Andachten in Kirchen abgehalten.

UPDATE, 19. April, 8.10 Uhr: Sieben-Tage-Wert der Corona-Neuinfektionen bei 178,3

Die Zahl der erfassten Corona-Neuinfektionen innerhalb von 7 Tagen pro 100.000 Einwohner liegt in Sachsen-Anhalt bei 178,3. Am Sonntag hatte das RKI einen Wert von 170,9 Fällen ausgewiesen, nach 178,8 am Samstag. Binnen 24 Stunden wurden dem RKI den Angaben zufolge landesweit 418 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag laut RKI bei 165,3. Es waren mehr als 11.400 Fälle gemeldet worden. Sachsen-Anhalt hat nach den Nachbarländern Thüringen (245,8) und Sachsen (236,5) sowie Bayern (187,3) bundesweit das höchste Infektionsgeschehen.

Für den Burgenlandkreis wies das RKI am Montag mit 338,3 die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz aus. Drei weitere Landkreise lagen über der 200er-Marke: der Saalekreis mit 268,7, die kreisfreie Stadt Halle mit 219,5 und der Landkreis Harz mit 201,6. Allein der Landkreis Anhalt-Bitterfeld unterschritt mit 44,8 den Wert von 100, die 9 anderen Kreise und kreisfreien Städte lagen zwischen 100 und 200.

UPDATE, 18. April, 21.59 Uhr: Zoo in Halle schließt wieder!

Die Stadt Halle hat aufgrund des anhaltenden Inzidenzwertes von über 200 verfügt, dass der Bergzoo ab sofort wieder geschlossen wird.

Wann der Hallenser Tierpark wieder öffnen kann, bleibt zunächst ungewiss.

UPDATE, 18. April, 14.10 Uhr: Halle beschließt Ausgangsbeschränkungen ab Dienstag

In Halle soll es ab Dienstag erneut nächtliche Ausgangsbeschränkungen geben. Das hat der Katastrophenschutzstab beschlossen, wie die Stadt am Sonntag auf ihrer Internetseite mitteilte.

In der Zeit von 21 Uhr bis 5 Uhr sei es dann nur noch mit gewichtigen Gründen erlaubt, die Wohnung zu verlassen. Die Regelung werde am Montag bekanntgegeben und trete am Dienstag in Kraft.

Das Robert Koch-Institut habe am Sonntag am fünften Tag in Folge eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 200 in der Stadt festgestellt, hieß es zur Begründung. Ausgangsbeschränkungen gab es in Halle zuletzt Anfang April.

UPDATE, 18. April, 12.35 Uhr: Corona-Inzidenzwerte in Sachsen weiter auf hohem Niveau

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Sachsen nimmt weiter leicht zu. Nach Statistiken des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag stieg die Zahl neuer Infektionen bezogen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche auf 234. Am Vortag betrug die Sieben-Tage-Inzidenz noch 232.

Nur in Thüringen (247) ist die Quote derzeit noch höher. Bundesweit lag die Inzidenz am Samstag bei 162. Am stärksten sind laut RKI die Landkreise Zwickau, das Erzgebirge sowie das Vogtland betroffen mit einer Inzidenz deutlich über 300. Am niedrigsten sind die Zahlen derzeit in Dresden mit einer Inzidenz von 136,7.

UPDATE, 18. April, 11.41 Uhr: Sachsen-Anhalt gedenkt der Opfer der Corona-Pandemie

Mit Trauerbeflaggung, Glockengeläut und stillen Aktionen erinnert Sachsen-Anhalt an die Opfer der Pandemie.

Sozialministerin Petra Grimm-Benne (58, SPD) schrieb am Sonntag auf Twitter: "Wir gedenken der Menschen, die weltweit und in Sachsen-Anhalt durch die Corona-Pandemie ihr Leben verloren haben". Im Land sind laut Robert-Koch Institut (RKI) bisher rund 2900 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

Linke-Fraktionschefin Eva von Angern (44) sprach den Angehörigen ihr Beileid und Mitgefühl aus. "Unsere Gedanken sind in dieser Zeit auch bei den Pflegekräften, die jeden Tag in den Kliniken und Pflegeheimen um Menschenleben kämpfen", erklärte sie.

In Deutschland sind laut RKI seit Beginn der Pandemie rund 79.900 Menschen nachweislich an oder mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (65) hatte die Menschen dazu aufgerufen, innezuhalten und der vielen Toten zu gedenken.

UPDATE, 18. April, 10 Uhr: 504 neue Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat für Sachsen-Anhalt binnen 24 Stunden 504 neue Corona-Infektionen und einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus registriert.

Wie aus Angaben des RKI von Sonntagmorgen hervorgeht, sank der Inzidenz-Tage-Wert von 178,8 am Vortag auf 170,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt laut RKI bei 159,2. Am Sonntag sind die gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Bundesweit haben die Gesundheitsämter dem RKI binnen eines Tages 19.185 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 67 neue Todesfälle verzeichnet. Der Inzidenz-Wert lag am Sonntag in Deutschland bei 162,3.

UPDATE, 18. April, 7.30 Uhr: Mehr als 100 Corona-Infektionsfälle bei Justizbediensteten in Sachsen-Anhalt

Corona-Fälle und Quarantäneanordnungen beeinträchtigen die Arbeit der Justiz in Sachsen-Anhalt. "Uns sind seit November vergangenen Jahres 115 Infektionsfälle bei den Bediensteten bekannt geworden", erklärte ein Sprecher des Justizministeriums auf Nachfrage in Magdeburg.

"Etwa 150 Bedienstete sind in diesem Zeitraum bis zur Klärung des Gesundheitsstatus freigestellt worden oder gingen auf Anordnung des Gesundheitsamtes in Quarantäne." Wie viele Rechtsstreitigkeiten aufgrund dieser Fälle verzögert verhandelt werden mussten, werde nicht erhoben.

Laut Justizministerium werde allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Justizdienststellen wöchentlich ein kostenloser freiwilliger Selbsttest angeboten.

Titelfoto: arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa

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