Coronavirus in Leipzig: Stadt verlängert Corona-Regelungen bis 9. Mai!

Leipzig - Leipzig in der Corona-Krise: Stand Freitag, 16. April, hatten sich laut Leipziger Stadtverwaltung 19.103 Bürger infiziert, der Inzidenzwert liegt bei 151,2. Der für mögliche weitere Maßnahmen verwendete Inzidenzwert des Robert-Koch-Instituts liegt bei 153,6 (Stand: 18. April, 3.09 Uhr). Dieser weicht meist ab, da das RKI die Daten erst später aus den Städten und Landkreisen übermittelt bekommt.

Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.
Alle Infos zu den Auswirkungen des Coronavirus in Leipzig findet Ihr hier.  © arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa

Deutschland befindet sich weiterhin im Lockdown. Wegen erneut steigender Inzidenzwerte wurde dieser bei der letzten Bund-Länder-Konferenz am 22. März erst bis 18. April und nun später auch bis 9. Mai verlängert.

Darüber hinaus soll auch die vereinbarte "Notbremse" bei einem Inzidenzwert von bei mehr als 100 konsequent umgesetzt werden. Bisherige Lockerungen wie das Öffnen von Friseuren und des Einzelhandels sollen dann wieder zurückgenommen werden.

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UPDATE, 18. April, 10 Uhr: 504 neue Corona-Fälle in Sachsen-Anhalt

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat für Sachsen-Anhalt binnen 24 Stunden 504 neue Corona-Infektionen und einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus registriert.

Wie aus Angaben des RKI von Sonntagmorgen hervorgeht, sank der Inzidenz-Tage-Wert von 178,8 am Vortag auf 170,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Vor einer Woche lag die Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt laut RKI bei 159,2. Am Sonntag sind die gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Bundesweit haben die Gesundheitsämter dem RKI binnen eines Tages 19.185 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 67 neue Todesfälle verzeichnet. Der Inzidenz-Wert lag am Sonntag in Deutschland bei 162,3.

UPDATE, 18. April, 7.30 Uhr: Mehr als 100 Corona-Infektionsfälle bei Justizbediensteten in Sachsen-Anhalt

Corona-Fälle und Quarantäneanordnungen beeinträchtigen die Arbeit der Justiz in Sachsen-Anhalt. "Uns sind seit November vergangenen Jahres 115 Infektionsfälle bei den Bediensteten bekannt geworden", erklärte ein Sprecher des Justizministeriums auf Nachfrage in Magdeburg.

"Etwa 150 Bedienstete sind in diesem Zeitraum bis zur Klärung des Gesundheitsstatus freigestellt worden oder gingen auf Anordnung des Gesundheitsamtes in Quarantäne." Wie viele Rechtsstreitigkeiten aufgrund dieser Fälle verzögert verhandelt werden mussten, werde nicht erhoben.

Laut Justizministerium werde allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Justizdienststellen wöchentlich ein kostenloser freiwilliger Selbsttest angeboten.

UPDATE, 17. April, 16.35 Uhr: Rund 20 Prozent der Sachsen-Anhalter geimpft

In Sachsen-Anhalt haben rund 20 Prozent der Bevölkerung mindestens eine erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Das waren 441.284 Menschen, wie eine Sprecherin des Sozialministeriums unter Hinweis auf das Impfquotenmonitoring des Robert Koch-Instituts (RKI) am Samstag mitteilte. Die Quote für die zweite Impfung und damit vollständigem Impfschutz liege im Land bei 5,7 Prozent. Das sind 124.649 Menschen. In den Impfzentren haben den Angaben zufolge 384.096 Menschen einen ersten Piks erhalten. Hinzu kamen 57.188 Erstimpfungen bei den niedergelassenen Ärzten.

Regional gesehen gab es bisher die meisten Erst- und Zweitimpfungen im Land in Halle, Magdeburg und im Landkreis Harz. Die Impfkampagne hatte Ende 2020 begonnen. Zunächst waren laut Prioritätenliste des Bundes Menschen in sehr hohem Alter, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe.

UPDATE, 17. April, 15.40 Uhr: Rund 200 Menschen bei Corona-Demo in Grimma

Auf dem Marktplatz in Grimma demonstrieren Menschen gegen die Corona-Maßnahmen.
Auf dem Marktplatz in Grimma demonstrieren Menschen gegen die Corona-Maßnahmen.

Auf dem Marktplatz in Grimma haben sich am Samstag rund 200 Personen versammelt, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Wie TAG24 erfuhr, sollen sich auch Vertreter der rechtsextremen Kleinpartei "Der Dritte Weg" unter den Demonstrierenden befinden und Flyer verteilen. Die Veranstaltung verläuft bislang friedlich, die Teilnehmer verzichten jedoch weitgehend auf Mund-Nasen-Bedeckungen.

UPDATE, 17. April, 14 Uhr: Landkreis Stendal schließt Kitas ab Montag

Der Landkreis Stendal will wegen der Corona-Infektionslage die Kitas schließen. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liege im Landkreis seit geraumer Zeit erheblich über der Marke von 200.

Zum Schutz der Bevölkerung habe sich Landrat Patrick Puhlmann (SPD) entschlossen, für den Zeitraum vom 19. April bis zum 9. Mai die Schließung der Kindertagesstätten und Kindertagespflegestellen anzuordnen, teilte ein Sprecher am Samstag mit. Es soll laut der Anordnung die Möglichkeit einer Notbetreuung von Kindern geben.

UPDATE, 17. April, 13.40 Uhr: Sieben Prozent der Sachsen vollständig geimpft

In Sachsen sind rund sieben Prozent der Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das geht aus aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Institutes (RKI) vom Samstag hervor. Demnach haben knapp 294.000 Menschen bereits eine zweite Impfung erhalten.

Mit einer Quote von 7,1 Prozent liegt der Freistaat damit im bundesweiten Vergleich auf dem dritten Platz. Insgesamt wurden in Sachsen bisher mehr als eine Million Impfdosen verabreicht.

Knapp 294.000 Menschen wurden in Sachsen bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft.
Knapp 294.000 Menschen wurden in Sachsen bereits vollständig gegen das Coronavirus geimpft.  © Friso Gentsch/dpa

UPDATE, 17. April, 11.03 Uhr: Inzidenz-Wert sinkt in Sachsen-Anhalt auf 178,8

In Sachsen-Anhalt ist der Inzidenz-Wert gesunken. Die Zahl der erfassten Corona-Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Samstag bei 178,8 nach 188,3 am Freitag, wie aus Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Samstagmorgen hervorging.

Vor einer Woche war der Inzidenz-Wert laut RKI mit 146 deutlich niedriger als jetzt. Binnen 24 Stunden wurden dem RKI den Angaben zufolge landesweit 699 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Sachsen-Anhalt steht der Übersicht zufolge nach Thüringen (249,7), Sachsen (231,5) und Bayern (182,4) bundesweit an vierter Stelle der Länder mit hohem Infektionsgeschehen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Samstag in Deutschland laut RKI bei 160,7 und war damit nahezu gleich wie am Vortag mit 160,1 (Freitag). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem Institut binnen eines Tages 23.804 Corona-Neuinfektionen. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 219 neue Todesfälle verzeichnet.

In Sachsen-Anhalt starben weitere neun Menschen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Infektion, insgesamt wurden damit seit Beginn der Pandemie 2909 Todesfälle im Land registriert.

UPDATE, 17. April, 10.50 Uhr: Corona-Inzidenzwert in Sachsen wieder leicht gestiegen

Der Wochenwert der Corona-Neuinfektionen in Sachsen ist binnen 24 Stunden leicht gestiegen. Nach Statistiken des Robert Koch-Institutes (RKI) vom Samstag stieg die Zahl neuer Infektionen bezogen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche leicht auf 232. Am Vortag betrug die Sieben-Tage-Inzidenz noch 229,5.

Nur in Thüringen (250) ist die Quote derzeit noch höher. Bundesweit lag die Inzidenz am Samstag bei 161.

Am stärksten sind laut Gesundheitsministerium die Landkreise Zwickau und das Vogtland betroffen mit einer Inzidenz deutlich über 300. Neben der Inzidenz gilt zudem in Sachsen die Zahl der belegten Betten mit Covid-19-Patienten als Richtwert. Sind 1300 Krankenhausbetten belegt, werden Lockerungen zurückgenommen. Am Freitag waren 1187 Betten (73,6 Prozent) belegt.

UPDATE, 17. April, 8.10 Uhr: Sachsen kurz davor, Marke von 1300 belegten Corona-Betten zu knacken

"Die rote Frühwarn-Linie von 1300 Covid-19-Patienten auf Normalstation ist in Sachsen nahezu erreicht", sagte Thomas Grünewald (56), Leiter der Infektions- und Tropenmedizin in Chemnitz.

Sollte diese Marke geknackt werden, müssten die momentanen Lockerungen wieder aufgehoben werden. Beispielsweise würde das die erneute Schließung von Geschäften und Museen bedeuten.

Mehr Infos dazu gibt's >>>hier.

Am Freitag wurde gemeldet, dass in Sachsen 1187 Betten (73,6 Prozent) belegt sind.
Am Freitag wurde gemeldet, dass in Sachsen 1187 Betten (73,6 Prozent) belegt sind.  © Frank Molter/dpa

UPDATE, 16. April, 18.15 Uhr: Sieben-Tage-Wert der Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt bei 188,3

Die Zahl der erfassten Corona-Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner ist in Sachsen-Anhalt weiter eine der bundesweit höchsten. Sie erreichte am Freitag 188,3, nach 190,3 am Donnerstag und 182,7 am Mittwoch, wie aus Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen hervorging. Binnen 24 Stunden wurden dem RKI den Angaben zufolge landesweit 789 Corona-Neuinfektionen gemeldet.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag laut RKI bei 160,1 und damit genauso hoch wie am Vortag, es waren mehr als 25.800 Fälle gemeldet worden. Sachsen-Anhalt hat nach den Nachbarländern Thüringen (256,0) und Sachsen (229,5) bundesweit das höchste Infektionsgeschehen.

Für den Burgenlandkreis wies das RKI am Freitag mit 314,8 die landesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz aus. Drei weitere Landkreise lagen über der 200er-Inzidenz: der Saalekreis mit 293,8, die Stadt Halle mit 243,8 und der Landkreis Mansfeld-Südharz mit 209,7 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage. Allein der Landkreis Anhalt-Bitterfeld unterschritt mit 82,7 den Wert von 100, die neun anderen Kreise und kreisfreien Städte lagen zwischen 100 und 200, wie das RKI auswies.

Die Impfkampagne geht unterdessen weiter. Allein am Donnerstag haben laut Sozialministerium 18.140 Menschen ihre Erstimpfung erhalten. Insgesamt seien es bislang 426.789 gewesen, was einer Quote von 18,7 Prozent entspreche. Dazu kämen 123.180 Zweitimpfungen, womit die Quote hier 5,5 Prozent betrage.

Titelfoto: arifoto UG/dpa-Zentralbild/dpa

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