Leipzig - In den vergangenen Tagen machte der Zoll am Leipziger Flughafen einige interessante Entdeckungen im Gepäck der Passagiere.
Nach Angaben eines Sprechers des Hauptzollamtes in Dresden wurden die Zöllner am 28. Februar stutzig, als sie den Inhalt einer Luftfrachtsendung kontrollierten.
Dabei stießen sie auf das rund 2400 Gramm schwere Hornstück eines Nashorns. Die Schmuggler hatten es in einem aus Frankreich kommenden, mit Geschirr gefüllten Paket versteckt.
Und es sollte nicht lange dauern, bis die Beamten erneut tätig werden mussten: Als sie am Montag das Gepäck eines in Deutschland lebenden Nigerianers durch die Röntgenkontrolle laufen ließen, wurde eine Auffälligkeit verzeichnet.
Wie sich herausstellte, führte der Mann einen mit Schnitzereien verzierten Stoßzahn mit sich. Inzwischen konnte ein Experte des Leipziger Zoos bestätigen, dass es sich um den Stoßzahn eines Afrikanischen Elefanten handelte.
Das Hauptzollamt appelliert deshalb an alle Urlauber, beim Mitbringen von Souvenirs genau hinzugucken: "Geschützte Tiere und Pflanzen sowie daraus hergestellte Waren, die ohne die erforderlichen Dokumente ein-, durch- oder ausgeführt werden, werden von den Zollbehörden beschlagnahmt."