Vor umstrittenem Box-Event mit Verbindungen zur Nazi-Szene: Sponsoren-Tattoostudio attackiert

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Leipzig - In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde das Leipziger Tattoo-Studio "Bekö Art" angegriffen.

Die Täter attackierten das Tattoo- und Piercingstudio "Bekö Art".
Die Täter attackierten das Tattoo- und Piercingstudio "Bekö Art".

Wie die mutmaßlichen Täter auf der Plattform "Indymedia" verkündeten, attackierten sie das Tattoo- und Piercingstudio in der Sternwartenstraße "mit Hämmern und Buttersäure".

Wenige Tage nach der Tat waren an der Fassade des Gebäudes keine Spuren des Angriffs mehr sichtbar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Als Grund für die Aktion nannten die Verfasser des Online-Beitrags die Tatsache, dass das Studio in der Vergangenheit immer wieder als Sponsor für "neonazistisch geprägte Kampfsportveranstaltungen" agiert hatte.

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So auch am morgigen Sonntag, wenn in der "SAX Clubzone Dölzig" die ausverkaufte Box-Veranstaltung "Ostdeutschland kämpft" stattfinden soll.

Tatsächlich sind auf dem offiziellen Plakat des Events Männer zu sehen, die 2016 als Akteure des Nazi-Überfalls auf den links-alternativen Stadtteil Connewitz in Erscheinung getreten waren.

Anlass des Kampfes ist die Gründung der Sicherheitsfirma "Black Rainbow Security - P.E.A.S." vor 30 Jahren. Diese kündigte nun vor wenigen Tagen auf Facebook an, Menschen mit "rassistischen, diskriminierenden sowie rechts- und/oder linksradikalen Inhalten" auf der Kleidung keinen Einlass zum "Ostdeutschland kämpft"-Event zu gewähren.

Hintergrund des Angriffs ist das Box-Event "Ostdeutschland kämpft" in der "SAX Clubzone Dölzig", für welches das Studio Sponsor ist. Zu der Veranstaltung sind mehrere Männer aus rechtsextremen Kreisen eingeladen.
Hintergrund des Angriffs ist das Box-Event "Ostdeutschland kämpft" in der "SAX Clubzone Dölzig", für welches das Studio Sponsor ist. Zu der Veranstaltung sind mehrere Männer aus rechtsextremen Kreisen eingeladen.
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Als Beispiele für solche Marken wurden unter anderem "Thor Steinar" und "Antifa Streetwear" genannt.

Titelfoto: privat

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